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Psychohygiene – Strategien für mehr Resilienz, Gelassenheit & Stressresistenz

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Du putzt dir jeden Tag die Zähne, wischst regelmäßig nass raus und machst einmal im Jahr einen großen Frühjahrsputz? Das ist super und sehr fleißig! Aber wie oft machst du einen geistigen Frühjahrsputz, oder nimmst du dir täglich Zeit für deine mentale Gesundheit? Höchstwahrscheinlich nicht ganz so oft? Eher selten? Nie?!

Na, das müssen wir schnell ändern, denn du glaubst nicht wie gut es dir mit so ein bisschen Ordnung aka. Psychohygiene in deinem Kopf geht!

Hygiene ist eine grundlegende Errungenschaft für die physische Gesundheit des Menschen. Auf körperlicher Ebene sind wir bereits soweit gekommen, dass wir uns täglich um unsere Hygiene kümmern.

Doch die sogenannte „Psychohygiene“ ist noch lange nicht so weit entwickelt, verbreitet oder angesehen, wie sie es meiner Meinung nach sein sollte.

Es ist immer noch nicht wirklich „salonfähig“, zu einem Therapeuten zu gehen. In unserem gesellschaftlichen System, sei es Versicherung, Verbeamtung oder bestimmte Arbeitsplätze, bist du mit einer Therapie eher benachteiligt. Es wird dir leider (noch) nicht positiv angerechnet, dass du dich mit dir und deiner geistigen Gesundheit auseinandersetzt.

Im Gegenteil, wir leben in einer Leistungsgesellschaft, in der Stress und Leistungsdruck zum guten Ton gehören.

Dabei ist es ist so wichtig, auf deine Psychohygiene, also deine mentale Gesundheit zu achten. Denn mentale Krankheiten sind nicht weniger schlimm, wie körperliche, und können uns einfach mal so aus dem Leben katapultieren.

Gerade in der aktuellen Zeit, in der wir durch eine Pandemie mit vielen Ängsten, Sorgen und Veränderungen konfrontiert werden, uns sozial distanzieren müssen, und die Zukunft sich unsicher anfühlt, ist Psychohygiene nochmal viel wichtiger geworden.

Ich möchte dir heute erklären, was diese „Psychohygiene“ eigentlich ist, wozu du sie brauchst, und was du in deinem Kopf eigentlich alles „aufräumen“ solltest.

Außerdem werde ich dir tolle Strategien an die Hand geben, die täglich oder in anderen regelmäßig Abständen dein kleines Wellness-Programm für deine Seele sein können.

Tipp: Bevor es los geht, lege dir ein paar Blätter Papier und einen Stift bereit (oder dein Tablet), damit du, wenn du Lust bekommst, direkt aktiv eine, einige oder alle der Strategien ausprobieren kannst. Noch besser wäre ein kleines Psychohygiene-Buch, nur für dich, in dem du wieder und wieder deine Seele reflektierst und „säuberst“.

Was ist Psychohygiene?

„Psychohygiene“ klingt erst einmal komisch, irgendwie steril und nach Krankenhaus. Dabei steht hinter diesem Begriff so etwas schönes!

Psychohygiene ist das „Sauberhalten“, der Schutz deiner psychischen Gesundheit, Mentalität oder deines Geistes. Die Strategien der Psychohygiene helfen dir deine mentale Gesundheit zu wahren, aber auch bestehende mentale Stresszustände zu heilen.

In die Tiefen deiner Psyche zu gehen ist nicht immer einfach, aber ich bin mir sicher, dass du mit unseren Strategien auf den Geschmack kommen wirst, Zeit mit dir und deiner Psychohygiene zu verbringen.

Wie also kannst du deinen Geist und deine Seele überhaupt „sauber“ halten?

Hier gibt es 3 Säulen für das Erlangen eines gesunden Geistes:

  1. Erhaltung eines mental starken Geistes.
  2. Prävention eines starken Geistes als Schutz.
  3. Heilung bestehender geistiger Einschränkungen und negativer Glaubenssätze.

Wie du siehst, kann in alle Richtungen Psychohygiene betrieben werden. Für jeden dieser Schritte lernst du im Laufe dieses Artikels Strategien und kleine Alltagsrituale, um deine Psychohygiene zu erhalten oder zu erlangen.

Dabei geht es nicht darum, dass jeder emotional „beschädigt“ ist und wir uns einer Generalüberholung unterziehen müssen. Es geht darum, dass du dir und deiner selbst bewusst wirst, und lernst alle Aspekte deiner geistigen Gesundheit zu reflektieren.

Was wird in diesen 3 Säulen auf dich zu kommen?

Bei der Erhaltung sollst du dir bewusst machen, in welchen Bereichen Stabilität herrscht und wo du weiter am Ball bleiben musst.

Die Prävention soll dir Schutzmaßnahmen an die Hand geben, wie du zukünftig besser mit dir umgehen kannst.

Naja und Heilung – hier sind wir dann beim richtig spannenden, aber auch anstrengensten Part angekommen, an dem es unangenehm werden kann. Aber genau hier liegt unwahrscheinlich viel Potential und genau hier kannst du dir so viel Gutes tun!

Kurz & knapp: Wenn du dich um deine Psychohygiene kümmerst, stärkst du langfristig deine Resilienz, förderst deine Gelassenheit und verbesserst deine Stressresistenz.

Wenn du dich jetzt frägst was „Resilienz“ ist: Das ist einfach nur ein schickes Wort für deine psychische Widerstandskraft.

Also in der Theorie hört sich das schon mal ganz vernünftig an, oder nicht? Ich meine, fühlst du dich nicht innerlich viel aufgeräumter und glücklicher, wenn du deine Wohnung aufgeräumt hast? Und jetzt stell dir vor wie gut du dich fühlst, wenn du in deiner Psyche aufräumst – einfach klasse!

Positive Einflussfaktoren auf deine mentale Gesundheit

Welche Faktoren haben nun Einfluss auf die Stabilität deiner mentalen Gesundheit?

Sicherheit

Nun, zum einen ist eine stabile Lebenssituation wichtig für deinen geistigen Zustand. Generell spielt Sicherheit eine ganz wesentliche Rolle, damit du nicht in den „Fight or Flight“ aka. „Angst und Panik“-Modus verfällst. Denn wenn du gestresst bist, und quasi Angst um dein Leben haben musst, hast du nicht genug mentale Kapazität, um dich mit deinen Emotionen (positiv oder negativ) auseinanderzusetzen. Dieser Fight or Flight-Modus geht immer an, wenn wir uns in einer Situation befinden, die uns stresst oder gefühlt unsere Existenz und Sicherheit bedroht. Auch wenn das vielleicht gar nicht so ist. Beispiele für Dinge, die uns Menschen Sicherheit geben: Ein sicherer Arbeitsplatz, ein stabiles familiäres Umfeld oder auch eine solide Partnerschaft.

Anerkennung

Für mich persönlich ist die stärkste aller positiven Einflüsse die Anerkennung. Ich behaupte, dass verbindet uns alle. Jeder Mensch sehnt sich danach anerkannt zu werden. Wir geben es vielleicht nicht gerne zu, aber jeder von uns strebt entweder nach beruflicher Anerkennung, gesellschaftlicher Anerkennung oder aber auch Anerkennung in Freundschaften oder in der Liebe. Wer weiß, vielleicht sogar nach allem auf einmal.

Freiheitsgefühl

Freiheit und eine Wahl zu haben tragen auch sehr zu einer positiven mentalen Gesundheit bei. Nicht frei zu sei, nicht das tun zu können was du willst, nicht Nein sagen zu können – das sind Dinge, die deine Seele vertrocknen lassen.

Vielleicht denkst du jetzt: „Aber ich bin doch frei?“. Und das stimmt auch, aber Freiheit ist nicht nur politisch. Sie beginnt in deinem Kopf. Fühlst du dich frei den Job zu machen, den du willst? Kannst du auch mal „nein“ sagen? Hasst du es, andere zu enttäuschen, und steckst deswegen deine eigenen Wünsche und Gefühle auch mal zurück?

Du merkst worauf ich hinaus will: Viele von uns sind nicht wirklich frei, sondern Gefangene ihrer eigenen limitierenden Glaubenssätze und Verhaltensmuster.

Wir könnten diese positiven Einflussfaktoren natürlich bis ins Unendliche ausweiten, aber ich denke diese drei Bereiche decken schon sehr viel ab, da sie auf die meisten Menschen zutreffen – auf dich wahrscheinlich auch, oder?

Negative Einflussfaktoren – Was solltest du lieber los werden?

Nachdem du jetzt weißt, welche positiven Einflussfaktoren es auf deine geistige Psyche gibt, stellt sich nun die Frage nach der Kehrseite der Medaille: Welche negativen Einflüsse gibt es?

Du denkst vielleicht es ist ganz normal hier und da ein bisschen wütend zu sein. Ach und jeder hat doch vor irgendetwas Angst, oder ist deprimiert. Ist doch alles halb so wild worüber du dir täglich Gedanken machst.

Diese Gedanken möchte ich dir nehmen, ja genau einfach wegnehmen, denn mit einem Leben, in dem Wut, Angst und depressive Verstimmungen normal sind, musst du dich nicht zufrieden geben. Das geht anders!

Klar, alle deine Emotionen haben eine Daseinsberechtigung. Aber genau so wie du sie alle annimmst, darfst du sie auch loslassen.

Ok ich verzettel mich gerade. Also welche deiner Emotionen solltest du annehmen, aber dann auch schnell wieder ziehen lassen?

Ich gebe dir mal ein paar Beispiele für diese Emotionen, die du durch eine regelmäßige und reflektierte Psychohygiene zwar annehmen, aber dann as soon as possible wieder loslassen kannst:

  1. Du machst dir Sorgen um deine Zukunft? Du malst dir oft Horror-Szenarien aus, und denkst vor allem über Dinge nach, die überhaupt noch nicht im Hier und Jetzt präsent sind, und es vielleicht auch nie sein werden?
  2. Du schaust dir auf Social Media Menschen an, die ständig reisen, eine perfekte Figur haben, sich ideal ernähren, dauernd schick essen – und empfindest Neid? Wenn du ehrlich in dich reinhörst, denkst du vielleicht: „Wieso kann ich das nicht auch, wieso hab ich das nicht auch?“
  3. Du gehst regelmäßig zu Treffen mit deiner Familie, deiner Mutter, einer Freundin und gehst danach mit einer riesen Wut im Bauch nach Hause, weil dich diese Personen den letzten Nerv kosten und dich immer und immer wieder zur Weißglut bringen?
  4. Du hast Angst, dass du nicht gut genug, liebenswert oder interessant sein könntest? Du hast Angst vor Ablehnung und dem Alleine sein?
  5. Du siehst andere ihre Ziele erreichen und denkst dir: „Ich kann das sowieso nicht.“ Oder hast du negative Glaubenssätze wie: „Ich bin nicht so hübsch, so schön, so ehrgeizig, so intelligent oder so beliebt wie alle anderen“?

Treffen ein paar, oder vielleicht alle Punkte auf dich zu? Dann musst du dich nicht schlecht fühlen. Ich versichere dir, es geht so so vielen Menschen so! Diese Gedanken und Einstellungen sind zwar weit verbreitet, sollten aber deswegen definitiv nicht als „normal“ angesehen werden.

Aber keine Sorge, ich verspreche dir, dass du mit der einen oder anderen der folgenden Psychohygiene Strategien nach und nach diese negativen Einflüsse loswerden kannst.

Lass uns losputzen! 🙂

Säule 1 – Psychohygiene Strategien der Erhaltung

Erhaltung ist der Bereich der Psychohygiene, in dem es vor allem darum geht, dich selbst besser kennen zu lernen, dich zu greifen und zu reflektieren.

Die Leitfrage für diesen Bereich ist: Was kannst du tun, um die positiven Eigenschaften und Glaubenssätze, die du bereits hast, zu erkennen und zu nutzen?

Erhaltungsstrategie 1: Ich-Reflexion

Kennst du dich eigentlich wirklich? „Na klar!“ sagst du? Ich wette dagegen.

Lange Zeit wusste ich persönlich z.B. mehr über die Werte und Stärken meiner Freundinnen, als über meine eigenen. Als mir das bewusst wurde, war das ein Schock, und mir das einzugestehen wirklich nicht leicht, aber so war es.

Die Strategie der Ich-Reflexion ist dafür da, dir deine eigenen Werte und bereits vorhandenen positiven Muster und Mechanismen durch das Beantworten einiger Fragen bewusst zu machen.

Wichtige Fragen für deine Ich-Reflektion:

Jetzt ist mitmachen gefragt! Falls du es noch nicht getan hast, nimm dir jetzt einen Zettel und einen Stift (oder dein Tablet) zur Hand, und notiere dir für jede Frage am besten direkt deine Antworten. Ganz wichtig, nimm dir dazu Zeit und Ruhe. Du solltest diese Fragen nicht unter Zeitdruck beantworten. Wenn es gerade nicht passt, mach dir einen Termin mit dir selbst in deinem Kalender, und komme dann zu deiner Ich-Reflektion zurück.

  • Was sind meine Werte? (Falls du Probleme hast, deine Werte zu definieren, oder du gar nicht genau weißt, was „Werte“ eigentlich sind, dann kann dir dieser „Werte Test“ helfen)
  • Was sind Eigenschaften, die mir bei mir selbst und bei anderen wichtig sind?
  • Wer oder was spendet mir Kraft in meinem Leben? Welche Aktivitäten oder Menschen tun mir gut?
  • Was tut mir gut, wenn ich einen schlechten Tag habe? Brauche ich eher Ruhe oder Ablenkung?
  • Bin ich gerade glücklich? Wenn ja wieso? Wenn nein, wieso nicht?
  • Was schätzen andere an mir? Was sind Charaktereigenschaften, für die ich geschätzt werde?
  • Was habe ich bisher in meinem Leben erreicht? Worauf bin ich stolz / kann ich stolz sein?
  • Wo sehe ich mich in 5 oder 10 Jahren? Was möchte ich noch erreichen?
  • Möchte ich Karriere machen?
  • Was würde ich tun, wenn Geld keine Rolle spielen würde? (Wenn ich unbegrenzt Geld hätte)
  • Möchte ich eine Familie haben oder bin ich eigentlich nicht der Typ für Kinder?
  • Wieso fragen mich andere Menschen nach Hilfe? Worin bin ich gut bzw. was können andere von mir lernen?
  • Wofür hätte ich gern mehr Zeit in meinem Leben?
  • Was bereue ich, was ich in der Vergangenheit nicht getan habe?
  • Was würde ich tun, wenn es unmöglich wäre zu scheitern?
  • Was würde ich gerne haben? (materiell: Haus, Auto… oder immateriell: Partner, Familie…)
  • Was würde ich gerne können? (z.B. Handstand, Kochen, Russisch sprechen)
  • Was würde ich gerne tun? (z.B. Autorennen fahren, eine Weltreise…)
  • Was war der schmerzhafteste Moment in meinem Leben?
  • Was war die größte Lektion in meinem Leben (bist jetzt)?
  • Wenn ich jemanden aus meinem Leben streichen könnte, als hätten wir uns nie gekannt, wer wäre das, und warum?
  • Wen beneide ich? Und warum?
  • Bei wem würde ich mich gerne entschuldigen`?
  • Habe ich ein Geheimnis, das wirklich niemand kennt? Wenn ja welches?
  • Lüge ich oft, um nicht die Wahrheit sagen zu müssen oder andere mit meiner ehrlichen Meinung zu verletzen?
  • Wenn ich ein Gespräch nochmal führen könnte, um es anders anzugehen, welches wäre das?
  • Überrascht mich, was ich hier alles aufgeschrieben habe?

Nachdem du jetzt alle Fragen beantwortet hast, nimm dir Zeit zu reflektieren, was hier gerade passiert ist. Fühl genau in dich rein, und wenn es sein muss schläfst du eine Nacht darüber und nimmst deine Fragen und Antworten morgen nochmal in die Hand. Du bestimmt dein Tempo.

Diese Fragen zu beantworten kann sich unangenehm anfühlen, es kann frustrierend sein, es kann hart sein, es kann aber auch unglaublich erlösend sein.

Die Fragen zielen darauf ab, dich aus deiner Komfort-Zone zu holen. Nur so kannst du dich selbst wirklich kennen lernen, und dadurch mehr Selbstreflexion, mehr Selbstsicherheit und vielleicht auch eine bessere Entscheidungsfähigkeit bekommen.

Persönlichkeitsentwicklung findet außerhalb deiner Komfortzone statt!

Um das nochmal auf den Punkt zu bringen, was ist das Ziel dieser Psychohygiene Strategie?

Dich selbst zu kennen und dir bewusst zu werden, wer du bist mit all deinen Stärken und Wachstumspotenzialen. Du sollst dir den Spiegel vorhalten, was du alles kannst, möchtest, liebst und bist, um deine seelische Stabilität und deine mentale Gesundheit darauf aufzubauen, aber vor allem auch, um sie zu erhalten. Sieh dich an, wie toll, wie einzigartig, wie besonders du bist und nimm dich an.

Erhaltungsstrategie 2: Dein Mini-Tagebuch

Vielleicht denkst du beim Wort „Tagebuch“ jetzt erst einmal an deine Kindheit, oder an verliebte Mädchen, die über ihren Schwarm schreiben. Falls das so ist, dann lass dich jetzt gerne überraschen!

Denn das „Tagebuch führen“ – mittlerweile Neu-Deutsch auch „Journaling“ – feiert seit einer Weile ein echtes Revival! Auch ich finde es ist eine tolle Psychohygiene Strategie, um deine mentale Gesundheit zu erhalten, dankbarer, entspannter und glücklicher zu werden.

Vor allem, wenn du das Journaling anhand bestimmter Fragestellungen machst.

Diese Strategie ist im Umfang viel kleiner als die vorherige, aber sollte dafür auf regelmäßigerer Basis durchgeführt werden.

Fragen für dein Mini-Tagebuch

Die Fragen, die du dir täglich (oder auch in anderen regelmäßigen Abständen) beantworten solltest sind diese:

  • Wie habe ich mich heute gefühlt?
  • Für wen oder was war ich heute dankbar?
  • Was war heute ein Erfolg?
  • Was ärgert mich an heute und wie kann ich es ändern?
  • Wer oder was hat mir heute Freude bereitet?

Du solltest unbedingt nicht darüber nachdenken, was du nun hinschreiben darfst oder nicht. Das ist dein Tagebuch, das niemand lesen sollte, und je ungefilterter du deine Gedanken niederschreibst, desto echter und wertvoller ist das Ergebnis für dich.

Nimm dir am besten jeden Abend ca. 10 Minuten für diese Fragen, und ich bin mir ganz sicher, du wirst bald einen riesen Unterschied in deiner mentalen Gesundheit, deiner Zufriedenheit und Entspanntheit merken – das kann ich dir aus eigener Erfahrung versprechen.

Durch regelmäßiges Mini-Tagebuch schreiben kannst du positive Dinge mehr in deinen Fokus rücken, und so dein Mindset verändern. Genauso wichtig ist aber, dass du regelmäßig deine Unzufriedenheit abfragst, um so Muster zu erkennen, von denen du dich im nächsten Schritt lösen kannst.

Säule 2 – Psychohygiene Strategien der Prävention

Nachdem du jetzt zwei Psychohygiene Strategien für deine Erhaltung an die Hand bekommen hast, stelle ich dir in diesem Abschnitt zwei Strategien zur „Prävention“ vor.

Du lernst ganz konkret, was du jetzt und in Zukunft tun kannst, um deine Psychohygiene präventiv zu beeinflussen. Um sozusagen den Staub schon aufzusaugen, bevor er sich abgelegt hat. 😉

Hierzu zeige ich dir eine reflektierende Strategie und eine mit praktischen Tipps, um genau das zu tun, was du wirklich willst – und nur das!

Präventionsstrategie 1: „Nein“ sagen!

Wir sind doch alle Ja-Sager oder? Ich kenne beinahe niemanden, der nicht schon ein- oder mehrmals zu Einladungen „Ja“ gesagt hat, obwohl er eigentlich keine Lust hatte.

In solchen Momenten sagen wir „Ja“, um die andere Person glücklich zu machen. Aber was ist mit dir selbst? Dich selbst machst du auf diese Weise auf Dauer unglücklich.

Irgendwann verbringst du deine Zeit dann nur noch damit, es anderen recht zu machen, anstatt auf dich selbst zu hören.

Zum Beispiel einfach mal nicht abends etwas trinken gehen, weil der Tag eigentlich so schon stressig war, und du eigentlich gar keine Lust mehr auf Socializing und Reden hast.

Deine Zeit ist so wertvoll! Und wer, wenn nicht du selbst, achtet auf dich und deine Zufriedenheit? Daher solltest du lernen „Nein“ zu sagen, um Stress zu vermeiden und Zeit für die Dinge zu haben, die du wirklich machen willst.

Leichter gesagt als getan? Das finde ich auch!

Aber keine Sorge, ich habe ein paar freundliche Wege „Nein“ zu sagen für dich gesammelt.

Versuche es mit diesen Fragen und Sätzen, wenn du „Nein“ sagen möchtest, ohne den Gegenüber zu verletzen:

  • Lässt du mich darüber nochmal nachdenken bitte?
  • Oh tut mir leid, aber das schaffe ich im Moment nicht.
  • Ich bin mir gerade nicht sicher – kann ich dir nochmal Bescheid geben?
  • Das klappt so für mich nicht, aber wie wäre es so…
  • Wie wäre es damit…
  • Oh, tut mir leid, ich wünschte, ich würde es schaffen!
  • Das ist so schön, vielen Dank, aber ich schaffe es heute leider nicht.
  • Ich weiß es wirklich zu schätzen, dass du mich frägst, aber ich kann leider nicht.
  • Es tut mir leid, ich kann im Moment nicht – aber das ist nur verschoben und nicht aufgehoben!

Fühlst du, wie ich denke? Es gibt natürlich noch so viele andere Möglichkeiten. Und eine Sache möchte ich dir noch mitgeben, denn wenn du lernst nein zu sagen, wird automatisch etwas Tolles passieren: Die Menschen um dich herum werden dein Ja viel mehr schätzen, und du wirst glücklicher und zufriedener, weil du dich nicht mehr in Situationen zwingen musst, die sich nicht gut für dich anfühlen.

Präventionsstrategie 2: Schluss mit unnötigen Sorgen

Wir sind keine Höhlenmenschen mehr. Also zumindest die meisten von uns. 🙂 Wir müssen nicht auf die Jagd und wir müssen uns nicht überlegen, ob uns der nächste Säbelzahntiger töten wird.

Komisch, dass wir gefühlt 99% unserer Zeit dennoch damit verbringen, uns Sorgen zu auf diesem Stress-Niveau, im sogenannten „Fight or Flight“-Modus, zu machen. Manchmal tut es gut sich das „Worst-Case-Szenario“ einfach mal vorzustellen, um dann zu sehen, dass es doch halb so wild ist, und wir immer einen Ausweg haben.

Leider machen wir uns zu gerne Sorgen über Dinge, die noch überhaupt nicht zur Debatte stehen, oder in den meisten Fällen auch nicht mal eintreffen. Mein Papa würde sagen:

„Über ungelegte Eier musst du dir keine Sorgen machen!“

Es ist doch so: Würden wir uns weniger Sorgen machen, hätten wir mehr Zeit und Energie für einfach alles andere. Logisch oder? Nur wie geht das?

Ich möchte dir ein paar Denkanstöße zum Thema „Sorgen machen“ geben, damit du langfristig deine Psyche damit entlastest.

Ich muss dich nicht kennen um zu wissen, dass auch du sehr wahrscheinlich ein Genie im „Zerdenken“ bist – wie ungefähr jeder von uns.

Deine Denkanstöße für weniger Sorgen:

  • Wenn du dir Sorgen machst, verbrauchst du Energie, Zeit und Nerven. Und jetzt mal ehrlich, zu einem Ergebnis hat „sich Sorgen machen“ doch noch nie geführt, oder? Hart ausgedrückt, du verschwendest deine Energie und auch deine Lebenszeit. Mach dir über die Dinge erst dann Gedanken, wenn es unmittelbar bevorsteht, oder du etwas ändern kannst.
  • Führe einen Perspektiv-Wechsel durch. Wie schlimm ist das Problem wirklich? Vergleiche es mit anderen Dingen, die du in deinem Leben als problematisch erachtest. Vergleiche es mit wirklich schlimmen Dingen, mit denen Menschen in deinem Umfeld zu kämpfen haben. Wie groß ist dein Problem wirklich?
  • Stoppe dich selbst. Ja genau, wenn du dich dabei erwischst, wie du grübelst und etwas zerdenkst, dann leg bewusst eine Pause ein. Atme 5-mal tief ein und aus, geh aus der Situation in der du gerade bist heraus (z.B. geh auf den Balkon an die frische Luft) und schau dir dabei zu, wie du bei jedem Ausatmen die Sorge ziehen lassen kannst. Du kannst dir auch vorstellen, dass diese Sorge aus deinem Kopf heraustritt und in den Himmel zieht, so weit weg bist du sie nicht mehr sehen kannst. Ein bisschen Vorstellungskraft und Selbst-Hypnose haben noch niemandem geschadet.
  • Sei nicht zu streng mit dir. Setze dich nicht unter Druck, wenn du dir nicht „schnell genug“ weniger Sorgen machst. Das du dir überhaupt eingestehst, und dir bewusst machst, dass du dir weniger Sorgen machen solltest, ist ein großer Schritt. Schau dir bei deiner Entwicklung zu, beobachte deinen Fortschritt in kleinen Schritten und sei stolz auf dich.
  • Wenn alles nichts hilft dann sag dir immer: Wenn ich alles getan habe, was in meiner Macht stand, gibt es keinen Grund zur Sorge, denn das Ergebnis liegt dann nicht länger in meinen Händen. Gib die Sorgen ab. Nimm das als dein Mantra, schreib es dir auf und häng es gut sichtbar in deiner Wohnung auf. Glaub mir, es hilft!

Du solltest dir immer vor Augen halten, dass jeder sich zu viele Sorgen macht, und nicht jede Methode wird dich an dein Ziel bringen. Ausprobieren tut aber nicht weh, und es kostet auch nichts. Ganz im Gegenteil, es nicht auszuprobieren kostet dich jeden Tag mehr Nerven und Zeit.

Also worauf wartest du? Trainiere deine Sorgen ziehen zu lassen, und schaffe durch diese Strategien der Psychohygiene Platz in deinem Kopf für die schönen und positiven Dinge des Lebens und für deine Heilung!

Säule 3 – Psychohygiene Strategien der Heilung

In diesem Kapitel schauen wir uns deine Vergangenheit an, denn geheilt werden kann nur etwas, dass bereits passiert ist. Um die eigene Psyche aufzuräumen, ist die wohl größte Herausforderung bestehende Muster und Glaubenssätze zu entdecken, zu analysieren und dann zu lösen. Diese letzte Säule der Psychohygiene kann mit viel Schmerz und Leid verbunden sein, ist aber meiner Meinung nach der Teil, der am effektivsten Resultate erzielt, und dir inneren Frieden schenken kann. Hab also keine Angst, sondern freue dich diesen Schritt zu gehen.

Mit negativen Erfahrungen, Erlebnissen und Glaubenssätzen ist es nämlich so:

Stell dir einen Teich vor und an der Oberfläche sind viele schöne Seerosen. Dieser Anblick gefällt uns, und daher beschweren wir alles, was wir nicht sehen möchten mit Steinen und versenken auf den Grund des Sees. Irgendwann ist der Boden da unten ganz schön voll, die Schnüre werden spröde und reißen, und irgendwann löst sich etwas ab, schwimmt langsam an die Oberfläche und taucht zwischen den Seerosen auf.

Wann und wo so etwas auftaucht ist eher unvorhersehbar und kann uns ganz schön überrumpeln oder aus der Bahn werfen. Aber wenn du diese Dinge selbst hochholst, anschaust und aufräumst, in dem du dich mit diesen negativen Aspekten befasst, entscheidest du den Zeitpunkt!

Heilungsstratregie 1: Eigenverantwortung übernehmen

Trigger-Warnung: Wenn du dich viel mit Leid, Schmerz und Ungerechtigkeit in Verbindung siehst, wenn du denkst, dass dir ständig von anderen Unrecht getan wird, könnte diese Strategie dich sehr triggern.

Ich muss es an dieser Stelle so direkt und unsensibel sagen: Komm raus aus deiner Opfer-Rolle!

Genau darum geht es in dieser Strategie, raus aus deiner Opfer-Rolle zu kommen, zu verstehen, wie viel eigene Macht du tatsächlich besitzt, und dass du dein Leben eigenmächtig ändern kannst.

Aber zu diesem Prozess gehört auch dir einzugestehen, dass du dir zu einem großen Teil wahrscheinlich die ganze Zeit selbst im Weg standest, und eben nicht die anderen an allem Schuld sind. Das du es dir eventuell in deiner Opfer-Rolle bequem gemacht hast, und damit gleichzeitig und in Wirklichkeit auch der Täter warst.

Es ist hier ganz besonders wichtig ehrlich zu dir zu sein. Es ist nicht einfach, denn du musst dir deine eigene Verantwortung eingestehen. Ganz wichtig! Eigenverantwortung. Nicht deine eigene Schuld. Das ist etwas völlig anderes.

Ich möchte dir ein kleines Beispiel für so eine Opferrolle ohne Eigenverantwortung geben:

Ein Kollege beschwert sich, dass er wieder und wieder bei Beförderungen übergangen wird, und nicht mehr Verantwortung bekommt. Die Kollegen sind schuld, die haben ihm ja die ganze Zeit die Arbeit weggenommen, und ihn schlecht geredet, und sich dann beim Chef auch noch eingeschleimt! Der Chef ist auch schuld, schließlich hat der eh keine Ahnung und hat ihn einfach übergangen.

Aber hat dieser Kollege schon mal aktiv bei seinem Chef nach einer Beförderung gefragt? Hat er mit ihm ausgehandelt, welche konkreten Maßnahmen er umsetzen muss, um eine Beförderung zu erhalten? Und hat er dann seinen Kollegen gesagt, dass er gerne das nächste Projekt machen würde, damit er sich endlich beweisen kann?

Vermutlich nicht. Und genau das ist die „Opferrolle ohne Eigenverantwortung„.Das ist falsch!

Jeder Mensch kann für seine Wünsche und Träume aktiv werden und Eigenverantwortung übernehmen. Auch du!

Nochmal zurück zum Beispiel: Der Kollege bleibt passiv und sollte daher nicht rumjammern, dass sich der Chef ständig gegen ihn entscheiden, sondern eben eher für die Person, die zeigt, dass sie diese Beförderung möchte.

Ganz wichtig ist hier natürlich: Ausnahmen bestätigen die Regel. Manchmal bringt auch aktives Einfordern nichts und der Chef mag dich vielleicht echt einfach persönlich nicht.

Aber auch dann kannst du Eigenverantwortung übernehmen! Du hast z.B. die Wahl zu gehen, einen Jobwechsel aktiv anzustoßen, um in einer Position oder bei einem Chef zu landen, der dich schätzt – klar oder?

Ich gebe dir drei Fragen und ein Mantra an die Hand:

1. Wenn du denkst: Immer werde ich unfair behandelt, immer habe ich Pech und ich kannst nichts dagegen tun! Frage dich: Ist das wirklich so? Hättest du wirklich nichts dagegen tun können? Überlege ein paar Lösungsmöglichkeiten, die du gehabt hättest.

2. Wer, wenn nicht du, ist verantwortlich für dein Leben? Und wer, wenn nicht du, kann dein Leben positiv beeinflussen?

3. In welchen Lebensbereichen hast du das Gefühl, dass andere die Schuld an deinem Unglück hatten? Und was hättest du tun können bzw. was wirst du tun, um das zu ändern?

Ich muss zu geben die Theorie ist etwas trocken, aber ich bin mir sicher, dass du mit nur diesen 3 Fragen verstanden hast was ich meine. Wenn du dir diese Fragen immer wieder stellst, wirst du irgendwann verinnerlichen und verstehen, dass du dein Leben selbst in der Hand hast, und du für dein Glück selbst verantwortlich bist.

Die anderen sind nicht immer schuld, denn du hast immer und jederzeit die Wahl – häufig triffst du nur keine Wahl, da es in der Opferrolle bequemer ist.

Dein Mantra: Ich kann alles schaffen was ich will. Ich habe immer die Wahl und bin Schöpfer meines eigenen Lebens. Allein ich bin verantwortlich für mein Glück!

Heilungsstratregie 2: Negatige Glaubenssätze oder – Wem gehört das?

„Wem gehört das?“ Ich kann dir nicht sagen, wie sehr diese kleine Frage mein Leben verändert hat. Es ist so einfach, es liegt auf der Hand und doch ist es so komplex und so wunderschön. Ich bin ein sehr großer Wem-Gehört-Das-Fan!

Ich denke hier hat das meiste seinen Ursprung in der Erziehung, also bei den Eltern, aber auch Freunde prägen uns mit ihren Glaubenssätzen. Genau darum geht es: Mit ihren Glaubenssätzen.

Oft gibt es Glaubenssätze, bei denen wir uns nicht im Klaren sind, dass sie eigentlich nicht unsere eigenen sind. Hä, wie kann das denn sein?

Nun. Ich werde dir 3 Beispiele von Glaubenssätzen geben, die drei verschiedene Ursprünge haben – Spoiler-Alarm: keiner davon bist du!

Glaubenssatz 1: Ich bin verantwortungslos, wenn ich nach Indien reise. Dort ist es zu gefährlich.

Situation: Du bist mutig, vertraust in deine Intuition und möchtest gerne fremde Kulturen entdecken, aber dann kommt dieser Glaubenssatz in deinen Kopf – warum?

Ursprung: Das ist der Glaubenssatz besorgter Eltern, die ihr Kind schützen wollen und denken, in einem Land wie Indien ist es sehr gefährlich. Vermutlich haben deine Eltern früher immer ihre Sorgen geäußert, wenn du etwas abenteuerliches machen wolltest. Das haben sie natürlich nur gut gemeint, aber dieser Gedanke sitzt noch in dir, als Glaubenssatz oder Angst, die eigentlich nicht dir selbst gehören.

Glaubenssatz 2: Ich mache mir Sorgen, dass mein Freund mich betrügt.

Situation: Du bist gar nicht eifersüchtig und du vertraust deinem Partner. Du hast nicht das Bedürfnis zu kontrollieren und führst eine Beziehung, in der jeder viele Freiräume hat.

Ursprung: Das ist der Glaubenssatz besorgter Freunde, die nicht nachvollziehen können, dass eine Beziehung ohne Eifersucht und Misstrauen existiert, da sie selbst viele schlechte Erfahrungen gemacht haben. Diese Erfahrungen äußern sie dir gegenüber und schon hast du eine Angst, die gar nicht dir gehört.

Glaubenssatz 3: Ich muss einen akademischen Abschluss haben, sonst wird nichts aus mir.

Situation: Du bist handwerklich begabt. Du bist sogar so gut, dass du dich gerne selbständig machen würdest und mit deiner Leidenschaft Geld verdienen. Studieren ist einfach nicht dein Ding, du bist mehr der Typ für praktisches Arbeiten.

Ursprung: Das ist der Glaubenssatz der breiten Gesellschaft. Viel zu oft, wird das Handwerk nicht mehr geschätzt und Berufe, die systemrelevant sind, werden schlecht bezahlt oder nicht wertgeschätzt.

Ein persönliches Beispiel: Ich habe wahnsinnige Angst vor Hunden. In meinem Kopf sind Hunde gefährlich und ich werde immer ganz angespannt, wenn ich in der Nähe von einem bin. Aber das ist nicht meine Angst, diese Angst gehört mir nicht!

Das zu erkennen hat Jahre gedauert – wirklich Jahre! Eigentlich hat mein Vater große Angst vor Hunden und immer die Straßenseite gewechselt, wenn uns einer entgegenkam. Ich wurde dadurch darauf konditioniert Angst vor Hunden zu haben, ohne dass ich je eine negative Erfahrung mit ihnen gemacht habe.

Verrückt oder? Das ist so unglaublich logisch, dass ich es nicht glauben konnte. Da diese Konditionierung meine ganze Kindheit durch gedauert hat – übrigens kein Vorwurf an meinen Vater an dieser Stelle – bin ich noch aktiv daran, diese Angst los zu lassen. Und ich bin sicher, ich schaffe das!

Unser Fazit

Das war ganz schön viel. Ich bin mir sicher, dass es noch viele andere tolle Strategien für deine Psychohygiene gibt, aber mit diesen hast du auf jeden Fall das Basis-Werkzeug, um einen großen Schritt nach vorne zu machen – wenn du das denn möchtest. Ich bin mir fast sicher, dass du ab sofort nicht nur deine Wohnung, sondern auch deinen Geist sauber halten möchtest.

Du bist für deine eigene Psychohygiene verantwortlich.

Es gibt keine ideale Frequenz für die oben genannten Strategien und auch nicht jede wird für dich funktionieren. Aber das ist auch das schöne daran.

Nimm dir die Strategie, die du sinnvoll findest und putz so oft durch deine Psyche wie du willst. Dein Körper und dein Geist gehören nur dir!

Ganz einfach Trial and Error. Aber auch wenn ich niemanden bequatschen möchte, ich bin ein riesen Fan von ausprobieren. Wenn du etwas nicht versuchst, weiß du gar nicht ob du es nicht magst. Und wenn sich dein Verdacht am Ende bestätigt, dann ist auch nicht schlimm. Du hast es immerhin versucht. 🙂

Probier doch alle Strategien einmal aus und finde heraus, welche du wöchentlich, monatlich oder jährlich wiederholen möchtest, um deine Psychohygiene auf Kurs zu halten. Ich wünsch dir ganz viel Kraft dabei – das wird super & aufgeräumt!

Von Anny

Halloooo – schön, dass du wissen willst wer diesen Beitrag geschrieben hat. Das bin ich, Anny. Ich bin 29 und liebe es mich mit den Themen gesunde & vegane Ernährung, Nachhaltigkeit, dem eigenen Körper, Spiritualität und einem bewussteren Leben zu beschäftigen. Ich bin Yoga-Lehrerin und ausgebildet in Reiki und Hypnose. Keine Sorge, ich würde mich als rational-spirituell beschreiben, da ich versuche immer eine nachvollziehbare Erklärung und eine praktikable Lösung zu finden - kein Hokuspokus.
Ich finde es spannend über Funktionalität von Körper und Geist zu lernen und noch viel mehr meine Wow-Erlebnisse zu teilen! Es ist kein Blabla, dass Wissen Macht ist, denn genau so ist es. Ich teile mein Wissen unglaublich gerne und bin mir sicher, dass Achtsamkeit, ein gesunder Körper und der Nachhaltige Umgang mit deinen eigenen Ressourcen, aber auch mit denen in unserer Welt, wissenswert und machtvoll sind.
Es freut mich, wenn meine Wow-Momente bei dir zu einem Aha-Moment werden! 🙂

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