Nachhaltige Rucksäcke

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Nachhaltige Rucksäcke für jeden Anlass und Einsatzzweck

Ob im Großstadt-Dschungel, auf dem Weg zur Arbeit, in der Schule oder Uni, oder auf Reisen: Rucksäcke gibt es für verschiedenste Einsatzmöglichkeiten, in vielen verschiedenen Größen, Formen, Farben und Materialien. Je nach Einsatzzweck weisen Rucksäcke unterschiedliche Eigenschaften auf: So sind Rucksäcke für dein nächstes Outdoor-Reise-Abenteuer ausgestattet mit raffinierten Funktionen, die dir helfen deine Ausrüstung und Klamotten unterwegs schnell zugänglich aber gleichzeitig sicher zu verstauen. Nachhaltige Trekkingrucksäcke kommen außerdem mit viel durchdachtem Zubehör daher, sind häufig wasserabweisend und lassen sich in ihrem Volumen durch zum Beispiel Roll-Tops bei Bedarf verkleinern oder vergrößern.

Für den Alltag, Arbeit, Schule oder Uni sind Daypacks in verschiedenen Größen genau das richtige. Sie sind leichter, kommen mit weniger Features aus, sind aber dennoch funktional. So kannst du deine Habseligkeiten bequem und rückenfreundlich transportieren und hast unterwegs die Hände frei.

Was macht einen Rucksack nachhaltig?

Was genau macht einen Rucksack überhaupt umweltfreundlicher?

Zum einen sollte bereits während der Produktion auf faire Arbeitsbedingungen und Bezahlung geachtet werden. Außerdem sollte der Herstellungsprozess möglichst ressourcenschonend sein – indem zum Beispiel weniger Energie und Wasser verbraucht, und der CO2-Ausstoß reduziert wird. Zusätzlich wird bei der Produktion nachhaltiger Rucksäcke häufig auch auf den Einsatz giftiger Chemikalien und Klebstoffe verzichtet.

Ein weiterer Punkt ist die Qualität des Rucksacks, sowie seine praktische und langlebige Gestaltung. Je länger du deinen Rucksack tragen kannst, desto nachhaltiger ist er. Hier ist auch die richtige Pflege deines Rucksacks essentiell.

Was Rucksäcke besonders nachhaltig macht ist nicht nur wie sie produziert werden, sondern auch aus was. So sind sollten nachhaltige Rucksäcke aus umweltfreundlicheren Materialien produziert werden.

Nachhaltige Rucksäcke – Die Materialien

Nachhaltige Rucksäcke können aus verschiedenen umweltfreundlichen Materialien produziert werden. So kommen entweder natürliche Materialien zum Einsatz, oder aber Recycling-Materialien. Letztere werden vor allem bei funktionalen outdoor-tauglichen Rucksäcken verwendet, die besonders robust, wasserabweisend und pflegeleicht sein sollten.

Nachhaltige Rucksäcke werden zum Beispiel aus natürlicher Bio-Baumwolle, Hanf, Kork oder Papier produziert, oder aber aus Recycling-Meeresplastik , Recycling-PET, oder sogar aus recycelten Autoteilen. Gerade die Verwendung bereits bestehender Materialien, die sonst als “Müll” entsorgt werden würden, ist ressourcenschonend. Der Vorteil von Recycling-Plastik als Ausgangsmaterial für nachhaltige Rucksäcke ist außerdem die Robustheit: Diese Rucksäcke haben dieselben Eigenschaften wie konventionelle Fast Fashion Rucksäcke – wurden im Gegensatz dazu aber nicht aus neuen, erdölbasierten Ressourcen mit viel Wasser- und Energieaufwand produziert.

Zu beachten ist hier aber, dass bei Recycling-Material häufig doch auch noch “frisches” Plastik beigemischt wird. Der ökologische Fußabdruck des Rucksacks ist damit – im Vergleich zu Rucksäcken ohne Recycling-Anteil – zwar trotzdem noch besser, 100 Prozent perfekt ist es aber dennoch nicht.

Vegane Rucksäcke

Viele nachhaltige Rucksäcke sind vegan, aber nicht alle! Es gibt durchaus auch Varianten aus Leder, welches aber entsprechend umweltfreundlicher be- und verarbeitet wurde. Möchtest du einen veganen Rucksack, solltest du auf Modelle aus Hanf, Papier, Kork oder Recycling-Kunststoffen zurückgreifen. Achte außerdem darauf, dass der Rucksack in dem Fall auch keine Applikationen aus Leder hat. Häufig sind vegane Rucksäcke aus PU (Kunstleder) hergestellt. Hier solltest du beachten, dass dieses Material zwar vegan, aber nicht umweltfreundlich ist. Wenn du einen veganen und umweltfreundlichen Rucksack suchst, solltest du zu einen Modell aus Baumwolle, Hanf, Papier oder Kork greifen.

Darauf solltest du beim Kauf eines nachhaltigen Rucksacks achten

Damit dein neuer nachhaltiger Rucksack wirklich nachhaltig ist, ist es wichtig, dass du ihn möglichst lange verwendest.

Achte daher beim Kauf auf eine entsprechend hohe Qualität: Wie sind die Nähe verarbeitet? Wie stabil fühlt sich die Verschlussmöglichkeit an? Wie hochwertig ist das Material? Ist es dick und robust, wirkt es stabil?

Außerdem solltest du darauf achten, dass dein Rucksack nicht nur umweltfreundlich und qualitativ hochwertig ist, sondern auch für deinen Einsatzzweck geeignet. Möchtest du einen Rucksack, den du möglichst häufig im Alltag verwenden kannst? Dann achte darauf, dass er nicht zu groß ist, alle deine zu transportierenden Habseligkeiten aufnehmen kann, und optisch zu möglichst vielen Outfits passt. Besonders praktisch sind hier Daypacks mit Rolltop: Hier kannst du die Größe flexibel bestimmen, je nachdem, was du gerade vor hast.

Auch bei einem Rucksack, der dich auf Reisen begleiten soll, solltest du darauf achten, dass er möglichst funktional ist. Er sollte dein Gepäck sicher verstauen, aber auch so organisiert sein, dass du wichtige Dinge schnell und bequem erreichst. Reiserucksäcke sollten außerdem flexibel erweitert, oder verkleinert werden können.

Damit du lange Freude an deinem nachhaltigen Rucksack hast, solltest du außerdem darauf achten, dass er sich gut auf deinem Rücken anfühlt: Sitzt er ergonomisch? Sind die Träger breit genug und bequem? Kannst du die Trägerlänge anpassen? Gerade bei Trekkingrucksäcken ist dieser Punkt extrem wichtig!

Generell empfehlen wir dir ein zeitloses Design und eine hohe Qualität, damit dich dein neuer Rucksack viele Jahre lang begleiten kann!

Beliebte Marken für nachhaltigere Rucksäcke

Nachhaltige Rucksäcke gibt es mittlerweile von vielen tollen Fair Fashion Labels. Beliebte Marken sind GOT BAG, pinqponq, Sandqvist, Wayks und Nordlicht.

GOT BAG produziert Rucksäcke aus recyceltem Meeresplastik, welches zu wasserdichten Rolltops und Daypacks verarbeitet wird. Je nach Produkt werden 1,5 kg bis

5 kg Meeresplastik verwendet und damit mittlerweile bis zu 50 Tonnen Meeresplastik pro Monat geborgen und wiederverwendet. Dabei achtet GOT BAG auf einen cradle-to-cradle-Ansatz und auf faire Arbeitsbedingungen .

Das Fair Fashion Label pinqponq produziert Rucksäcke und Taschen aus Recycling-PET. Das Label verzichtet auf PFC zur Imprägnierung ihrer Produkte und fährt einen minimal waste Ansatz. Die Produkte werden spinngefärbt. Das heißt die Färbung wird bereits während der Garnherstellung hinzugefügt. Dieses Färbeverfahren ist wasserfrei und es werden weniger Chemikalien freigesetzt. Jegliche Produkte von pinqponq sind außerdem vegan.

Sandqvist produziert nachhaltige Rucksäcke mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz, ein modernes Design und hohe Funktionalität. Die Produkte werden unter fairen Bedingungen hergestellt. Das Label ist Mitglied der Fair Wear Foundation und unterliegt damit strengen Vorschriften in Bezug auf die Arbeitsbedingungen der herstellenden Personen. Wichtige Säulen der Nachhaltigkeit bei Sandqvist sind die Verwendung umweltfreundlicher Materialien wie Bio-Baumwolle und Recycling-Materialien, eine transparente Lieferkette, faire Arbeitsbedingungen und langlebige Produkte mit einem zeitlosen, schlichten und trotzdem modernen Design.

Wayks produziert als noch sehr junges Label modulare Travel Backpacks für maximale Flexibilität und Funktionalität auf deinen Reiseabenteuern. Auch Wayks ist Mitglied der Fair Wear Foundation und produziert ihre nachhaltigen Rucksäcke aus Recycling-PET unter fairen Bedingungen. Hochwertige Handarbeit und Qualität und das zeitlose und funktionale Design sorgen dafür, dass ihre Rucksäcke auf eine lange Lebenszeit ausgerichtet sind. Wayks Produkte sind außerdem PFC-frei.

Nordlicht setzt ebenfalls auf eine umweltfreundlichere und ressourcenschonende Produktion, faire Löhne und Arbeitsbedingungen. Besonderes Augenmerk der Marke liegt auf der Qualität und Langlebigkeit ihrer Produkte, die aus natürlichen Materialien wie Krafpapier, Leder oder sogar aus Segeltüchern hergestellt werden.

Die richtige Rucksack-Größe

Welche Rucksackgröße ist die Richtige für mich?

Die passende Größe deines Rucksacks orientiert sich am vorgesehenen Einsatzzweck. Bei Schul-, Trekking- oder Wanderrucksäcken sind außerdem dein Körpergewicht und deine Körpergröße wichtige Kriterien für die richtige Rucksackgröße.

Soll dich dein Rucksack auf Reisen begleiten? Dann ist ein modularer Reiserucksack ab 40 Liter das Richtige. Reiserucksäcke besitzen häufig breite, gepolsterte Träger, sowie Schulter- und Hüftgurte für zusätzliche Unterstützung und Gewichtsverteilung. Außerdem haben sie meist ein flexibles Volumen und lassen sich je nach Bedarf verkleinern oder vergrößern (zum Beispiel durch ein sogenanntes “Roll-Top”). Beim Kauf eines Trekking- oder Reiserucksacks empfiehlt es sich die Größen-Empfehlungen des jeweiligen Brands genau zu beachten – oder du lässt dich in einem Ladengeschäft beraten.

Möchtest du deinen Rucksack als Alternative zur Handtasche im ganz normalen Alltag verwenden? Dann ist ein sogenannter “Daypack” oder “City-Rucksack” die richtige Wahl! Diese Rucksäcke sind kleiner und leichter als z.B. ein Trekkingrucksack, und die Träger sind häufig schmäler und ungepolstert. Der Look ist insgesamt moderner und alltagstauglicher. Dennoch bieten City-Rucksäcke und Daypacks ausreichend Platz für Geldbeutel, Handy, und deine “Unterwegs-Essentials”. City-Rucksäcke bewegen sich meist um die 10 Liter Volumen.

Für Uni oder Schule empfehlen wir einen Rucksack zwischen 25 und 35 Liter Volumen, am besten mit flexiblem Roll-Top, falls spontan mal etwas mehr einzupacken ist. Außerdem solltest du auf breitere und gepolsterte Träger und eine stabile Rückenkonstruktion achten. Mit Büchern, Ordnern & Notebook kommt schon einiges an Gewicht zusammen, und deine Schultern freuen sich über mehr Support und Bequemlichkeit durch eine Polsterung und breite Träger, auf denen sich die Last besser verteilt.

Ein Rucksack zum Wandern kann je nach Dauer der geplanten Tour von 20 Liter (Tagestouren) bis hin zu über 65 Liter haben (Trekkingtouren).

Für lange Reisen empfehlen wir dir einen modularen Reiserucksack, den du im besten Fall mit einem flexiblen Roll-Top verkleinern, oder bei Bedarf vergrößern kannst. Reiserucksäcke haben zudem viele raffinierte Aufbewahrungsfächer für deine Habseligkeiten.

Wenn du einen Rucksack mit auf Flugreisen, und hier wiederum mit an Board nehmen willst, musst du dich vor Reisebeginn über die maximal erlaubte Handgepäcksgröße der entsprechenden Airline informieren. Hier gibt es unterschiedliche Vorgaben, es ist also wichtig, vor Beginn deiner Reise genau zu schauen, was möglich ist.

Hier ein paar Rucksackgrößen mit dem am besten geeigneten Einsatzzweck und maximalen Packgewicht:

Volumen Geeigneter Einsatzzweck Das kann rein Maximales Packgewicht
bis 10 Liter Radtouren (Fahrradrucksack), Stadt (City-Rucksack) Trinkflasche, Geldbeutel, kleine Snacks & Co. 5 kg
15 bis 20 Liter 1-Tages-Touren (mit dem Fahrrad) Sonnencreme, Snacks, Trinkflasche, Regenausrüstung 7 kg
20 bis 25 Liter 1-Tages-Touren (Wandern) Sonnencreme, Snacks & Brotzeit, Notfall-Kit, Ersatzkleidung, Trinkflasche, Regenjacke etc. 8 kg
25 bis 35 Liter Perfekte Größe für 2-Tages-Touren mit etwas mehr Gepäck

oder als Uni-Rucksack

Alles was du für eine ausgedehnte Tour oder den stressigen Uni-Alltag brauchst. Für die Uni am besten auf Laptop-Fächer achten, Tourenrucksäcke sollten ein besonders gutes Tragesystem haben. 10 kg
35 bis 45 Liter Mehrtagestouren Wandern (Wanderrucksack) Alles was du für eine ausgedehnte Tour brauchst (Brotzeit, Ersatzbekleidung, Notfall-Kit, Trinken, etc.). 12 kg
45 bis 65 Liter Mehrtages Trekkingtouren (Trekkingrucksack) oder auf Reisen (Reiserucksack) Alles was du für eine ausgedehnte Tour brauchst (Brotzeit, Ersatzbekleidung, Notfall-Kit, Trinken, etc.). 18 kg
ab 65 Liter Trekkingtouren mit Selbstversorgung, lange Reiseaufenthalte (Backpacking) Zelt, Bekleidung Schlafausrüstung, Verpflegung, eine Basic-Camping-Ausrüstung. Meist modulare Rucksäcke mit vielen Verstaumöglichkeiten und einem extra unterstützenden Tragesystem. 25 kg

Welche Rucksäcke sind gut für den Rücken?

Um den perfekten, rückenfreundlichen Rucksack zu finden solltest du auf breite, gepolsterte Träger, eine stabile Rückenkonstruktion und zusätzliche Hüft- und Schultergurte achten. Außerdem ist es wichtig, nicht zu viel Gewicht auf deinen Rücken zu packen.

Generell gilt, dass das Gewicht des Rucksack 25 Prozent deines Körpergewichts nicht überschreiten darf.

Je nach Einsatzzweck empfiehlt es sich, die Größenempfehlungen der Brands zu beachten, oder dich im Einzelhandel beraten zu lassen.

Rucksack oder Tasche? Was ist besser?

Ob du in deinem Alltag eine Umhängetasche oder einen Rucksack bevorzugst, kommt ganz auf deine eigenen Vorlieben an.

Falls du rückengeplagt bist, generell viel Packgewicht mit dir rumschleppst oder du unterwegs öfter mal Wartezeiten (zum Beispiel an Bus- oder Bahnhaltestellen) hast, würden wir dir einen Rucksack empfehlen. Hier verteilt sich das Gewicht deiner zu transportierenden Sachen auf beide Schultern gleichmäßig. Damit hast du direkt eine bessere Haltung! Mit Taschen hängt mensch sich gerne mal schräg, damit nichts von der Schulter rutscht. Das mag dein Rücken langfristig nicht.

Rucksäcke sind nicht dein Style? Zugegeben: Rucksäcke wirken erstmal etwas sportlicher. Es gibt mittlerweile aber unzählige, super schicke und moderne City- oder Tagesrucksäcke, die mindestens genauso elegant und modern wirken, wie die klassische Handtasche. Für einen besonders eleganten Look kannst du zum Beispiel zu einem Rucksack in Leder-Optik greifen. Oder wie wäre es mit einem Rucksack aus stabilem Canva, der mit edlen Akzenten (zum Beispiel gold- oder silberfarbenen Reißverschlüssen) eleganter gestaltet ist? Schau dich auf alle Fälle mal im großen Rucksack-Sortiment um und teste im Zweifel einfach aus, wie du mit einem Rucksack klarkommst! Dein Rücken wird es dir auf alle Fälle danken.

Die richtige Rucksack-Lagerung

Rucksäcke richtig lagern – so geht’s!

Wenn du deinen Rucksack gerade nicht benutzt, solltest du ihn möglichst trocken, vor Sonnenlicht geschützt, und an einem gut belüfteten Ort aufbewahren. Keller oder Dachböden sind daher meist weniger gut geeignet, da diese Räume zu feucht, oder schlecht durchlüftet sind.

Außerdem solltest du deinen Rucksack weder knicken noch quetschen. Das schadet der Form, und das Material oder die Reißverschlüsse gehen schneller kaputt. In einer zu engen Schublade oder Kiste fühlt sich dein Rucksack also nicht besonders wohl. 

Es gibt zwei gute Möglichkeiten, deinen Rucksack zu lagern: Entweder liegend, oder hängend. Am besten lagerst du deinen Rucksack in einem Schrank in deiner Wohnung. Wenn du ihn in einer Schublade lagerst, dann in einer ausreichend großen – ohne Knicken & Co.

Du kannst deinen Rucksack platzsparend lagern, indem du ihm eine eigene (gut belüftete) Kiste gibst – zum Beispiel in der Größe des entsprechenden Fachs deines Kleiderschranks. Auf diese Kiste kannst du dann wiederum andere Kisten oder Sachen stapeln. So wird dein Rucksack nicht zerknickt, und du hast trotzdem noch Platz für andere Sachen in deinem Schrank.

Wenn du deinen Rucksack für längere Zeit einlagern willst, solltest du außerdem nochmal checken, dass er komplett leer, sauber und fleckenfrei ist – damit es bei der nächsten Verwendung keine bösen Überraschungen gibt. Mögliche Risse solltest du bereits vor der Lagerung reparieren – sie können sich sonst verschlimmern!

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass du für die perfekte Lagerung deines Rucksacks folgende Punkte beachten musst:

  • Vor der Lagerung den Rucksack leeren, putzen, und trocknen.
  • Mögliche Schäden reparieren.
  • Hängend oder liegend mit ausreichend Platz und ohne Knicke & Co. an einem vor Sonne geschützten, trockenen und gut durchlüfteten Ort lagern.
  • Best place to Rucksack lagern: In deinem Kleiderschrank, liegend in einem separaten Fach, oder auf einem Bügel aufgehängt mit ausreichend Platz daneben.

Die richtige Rucksack-Pflege

Damit du lange etwas von deinem Rucksack hast, solltest du ihn nicht nur korrekt lagern, sondern auch regelmäßig pflegen.

Rucksäcke waschen – so bitte nicht!

Wer jetzt denkt, dass man seinen Rucksack zur Reinigung einfach in die Waschmaschine werfen kann, liegt in der Regel falsch: Rucksäcke dürfen auf keinen Fall in die Waschmaschine – meistens jedenfalls!

Vor allem klassische Wander-, Reise- und Trekkingrucksäcke sind häufig speziell beschichtet. Diese Beschichtung kann in der Waschmaschine schon mal kaputtgehen. Um herauszufinden, ob dein Rucksack in die Waschmaschine darf, solltest du daher einen Blick auf das Waschetikett oder die Herstellerseite werfen, bevor du hier einen gravierenden Fehler begehst.

Rucksäcke waschen – so geht’s richtig!

Mit diesen Schritten kannst du deinen Rucksack waschen und reinigen, ohne ihn kaputt zu machen.

Schritt 1: Grundreinigung des Innenlebens

Bevor du deinen Rucksack einlagerst, solltest du Snacks, Getränke und Essensreste rausnehmen, ihn gründlich ausschütteln und von Krümeln befreien. Hartnäckiges Gekrümel kannst du mit dem Staubsauger entfernen.

Schritt 2: Kleinere Verschmutzungen punktuell behandeln

Sollten im Inneren deines Rucksack, oder auf der Außenseite, ein paar kleinere Flecken vorhanden sein, kannst du diese mit einem feuchten Tuch behandeln. Verwende auf keinen Fall aggressive, chlorhaltige (Flecken-)Mittel! Die zerstören ebenfalls die Beschichtung deines Rucksacks. Eingetrockneten Dreck kannst du mit einer Bürste abbürsten. Vorsicht: Nicht zu arg schrubben, damit du nicht versehentlich die Farbe zerstörst, oder das Material zu sehr aufraust. Verschmutzte Reißverschlüsse kannst du mit einer Zahnbürste abschrubben.

Schritt 3: In der Dusche abbrausen

Bei großflächigen Verschmutzungen kannst du deinen Rucksack auch unter der Dusche abbrausen. Zuvor solltest du alle Teile, die kein Wasser vertragen, vom Rucksack entfernen (sofern möglich). Am besten entfernst du das Tragesystem und alles, was nicht verunreinigt ist.

Schritt 4: Eine Runde baden

Sollte das Abduschen noch nicht den gewünschten Erfolg erzielt haben, geht es einen Schritt weiter. Fülle die Badewanne oder ein anderes geeignetes Gefäß mit lauwarmem Wasser. Füge etwas Feinwaschmittel hinzu (auch hier darauf achten, dass du kein chlorhaltiges Mittel verwendest!). Weiche deinen Rucksack für ein paar Minuten darin ein. Nach der Einwirkzeit kannst du die Flecken wieder mit einem Tuch oder einer Bürste bearbeiten. Versuche vor allem bei der Bürste nicht zu stark zu schrubben, damit das Material keine Farbe verliert oder zu stark aufraut.

Schritt 5: Nochmal duschen!

Nachdem die Flecken alle entfernt wurden, kannst du deinen Rucksack noch einmal gründlich abspülen, sodass Waschmittelreste und sämtlicher Schmutz entfernt werden.

Schritt 6: Einmal Trocknen bitte!

Neben der Waschmaschine ist auch der Trockner für deinen Rucksack tabu! Trockne ihn lieber mit einem saugfähigen Handtuch und hänge ihn dann an einen schattigen, gut durchlüfteten Ort zum Trocknen auf. Erst wenn der Rucksack wirklich 100 Prozent trocken ist, kannst du ihn einlagern.

Rucksack kaputt? So kannst du ihn reparieren (lassen):

Dein Rucksack hat einen Riss, der Reißverschluss ist futsch, oder ein Träger ist ab? Kein Grund ihn direkt zu entsorgen!

Manche Hersteller bieten für ihre Rucksäcke einen extra Reparatur-Service an. Dort kannst du deinen Rucksack einsenden, er wird von Profis repariert, und danach (fast) wie neu wieder an dich zurückgeschickt. So hast du, ohne viel Eigenaufwand, noch viele weitere Jahre etwas von deinem Rucksack, und sogar Geld gespart (im Vergleich zu einer Neuanschaffung). Es lohnt sich also ein Blick auf die entsprechende Hersteller-Websites zu werfen.

Wenn du selbst ein bisschen Näh-Geschick hast, kannst du dich natürlich auch ganz persönlich um die Reparatur deines Rucksacks kümmern. Kleinere Löcher lassen sich wieder vernähen, oder mit einem Bügelflicken reparieren. Reißverschlüsse kannst du ggf. einfach austauschen. Über einen fiesen Fleck kannst du einen Patch nähen oder einen Bügelflicken aufbringen.

Falls der entsprechende Hersteller keinen Reparatur-Service anbietet, und du eine DIY-Niete bist – auch kein Problem!

Suche in der Suchmaschine deiner Wahl einfach mal nach “Rucksack reparieren [deine Stadt]” – so findest du lokale Reparatur-Services in deiner Nähe.

Die richtige Rucksack Entsorgung

Wohin mit alten Rucksäcken?

Wie du deinen Rucksack richtig entsorgst, hängt von seinem entsprechenden Zustand ab. Eventuell ist der Rucksack noch komplett funktionsfähig oder hat nur kleinere Mängel. In diesem Fall könntest du ihn erst einmal zum Verkauf anbieten, ihn spenden oder an jemanden verschenken, der sich darüber freut.

Wir sind keine Freunde davon, alte bzw. ausgediente Rucksäcke in die Altkleidersammlung zu werfen. Altkleidersammlungen sind bereits extrem überstrapaziert, und nicht immer landen die entsorgten Teile dort, wo wir es uns erwarten, bzw. richten dort eventuell sogar Schaden an.

Ist dein Rucksack irreparabel kaputt, solltest du ihn über die Restmülltonne entsorgen. Große Rucksäcke kannst du über den Sperrmüll oder die Wertstoffsammlung entsorgen.

Ein Rucksack besteht aus hunderten verschiedener Teile und aus verschiedenen Materialien, die nur sehr schwer, oder überhaupt nicht voneinander trennbar sind. Leider ist es daher mit aktuellen Methoden noch nicht möglich, einen Rucksack vernünftig zu recyclen.

Verwende deinen Rucksack daher so lange wie möglich. Gehe pfleglich mit ihm um. Und solltest du keinen Bedarf mehr daran haben, verlängere seinen Produktlebenszyklus, indem du ihn verschenkst.