Bye-Bye, muffige Wäsche! 4 Öko-Hausmittel gegen stinkende Wäsche & Waschmaschine

Frau riecht an Rose daneben ist ein Wäschekorb mit frischer weißer Wäsche

Wenn deine Wäsche nach dem Waschen stinkt, dann haben es sich Bakterien in deiner Waschmaschine gemütlich gemacht. Die verursachen dann nicht nur fiesen Geruch in der Waschmaschine, sondern auch auf deiner Wäsche. Und sind wir mal ehrlich – das ist uns doch allen schon öfter passiert, als uns lieb ist! Denn in der Regel entstehen diese Gerüche aka Bakterien, wenn wir unsere feuchte Wäsche nach dem Waschgang zu lange in der Waschmaschine lassen. (Wer noch nie Wäsche in der Waschmaschine vergessen hat, mag mir bitte sein/ihr Geheimnis in den Kommentaren verraten.)

Nun ist die Frage: Wie wird man diesen Gestank schnellstmöglich wieder los – sowohl in der Maschine, als auch auf der frisch gewaschenen Wäsche?

Für die Waschmaschine hilft oftmals schon ein heißer Waschgang bei 90°C. Manchmal ist der Geruch aber auch furchtbar hartnäckig – auch auf deiner Wäsche, die du vielleicht nicht so heiß waschen kannst.

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Die Bakterien müssen dann mit zusätzlicher Power entfernt werden und die Versuchung ist groß, zu Waschmaschinenreinigern und Hygienespülern aus der Drogerie zu greifen.

Das ist nicht nur relativ teuer (je nach Produkt), sondern auch oftmals nicht wirklich umweltfreundlich! Wenn du also deinen Geldbeutel und die Umwelt schonen willst, können wir dir 3 natürliche Hausmittel empfehlen, um muffigen Geruch in deiner Waschmaschine und von deiner Wäsche loszuwerden.

“Hä wie? Nur 3?! Im Titel steht doch aber 4!”

Gut aufgepasst! Eins der Hausmittel wird zwar immer wieder zum Einsatz in der Waschmaschine empfohlen, ist aber für deine Waschmaschine auf Dauer nicht gesund. Welches das ist, verraten wir dir jetzt direkt.

Okeeeey let’s go! 🎤

Essig in die Waschmaschine? Nur bedingt!

Essig ist ein super preiswertes und beliebtes Hausmittel, das du sehr gut zum Putzen verwenden kannst. Allerdings gibt es Oberflächen und Materialien, die Essig garnicht mögen, und davon geschädigt werden können. Auch Teile deiner Waschmaschine vertragen das beliebte Hausmittel auf Dauer nicht.

Hier sind einige Gründe, wieso du Essig lieber nicht zur Reinigung deiner Waschmaschine verwenden solltest

  • Essig greift Teile deiner Waschmaschine an: Die Essigsäure, die in Essig enthalten ist, kann Gummiteile und Dichtungen deiner Waschmaschine schädigen. Auf lange Sicht kann dies zu Leckagen und anderen Schäden führen.
  • Essig kann mit Waschmitteln reagieren: Wenn du Essig parallel zum Waschvorgang verwendest, kann er mit dem Waschmittel reagieren und dessen Reinigungswirkung beeinträchtigen. In einigen Fällen kann die Kombination sogar zu Rückständen auf der Wäsche führen.

Alternative Einsatzmöglichkeiten für Essig bei Wäsche und Waschmaschine

Obwohl Essig nicht direkt in der Waschmaschine verwendet werden sollte, gibt es dennoch verschiedene Möglichkeiten, wie du Essig zur Wäschepflege und -reinigung einsetzen kannst:

  • Essig zur Fleckenvorbehandlung: Verwende Essig, um hartnäckige Flecken auf deiner Wäsche vor dem Waschen zu behandeln. Tränke einen Lappen oder Schwamm mit Essig und tupfe den Fleck vorsichtig ab. Lass den Essig kurz einwirken und wasche anschließend das Kleidungsstück wie gewohnt.
  • Essig zur Reinigung des Waschmittelfachs: Wenn sich Schimmel oder Waschmittelrückstände im Waschmittelfach angesammelt haben, kann Essig helfen, diese zu entfernen. Nimm das Fach heraus und weiche es in einer Mischung aus lauwarmem Wasser und Essig ein. Anschließend kannst du es mit einer Bürste oder einem Schwamm reinigen, abtrocknen, und danach wieder in deine Waschmaschine einsetzen.

Backpulver in der Waschmaschine: Dein neuer Freund für frische Wäsche

Backpulver ist nicht nur ein super Helfer beim (veganen) Backen, sondern auch ein wahrer Geheimtipp, wenn es um die Pflege und Reinigung deiner Waschmaschine und Wäsche geht. Hier ein paar Vorteile, die Backpulver für dich und deine Wäsche parat hält.

Vorteile und Wirkung von Backpulver

  • Frischekick für deine Wäsche: Backpulver bindet und neutralisiert schlechte Gerüchte. Gib einfach ein bisschen Backpulver zu deinem Waschmittel dazu, und schon sind hartnäckige Gerüche passé.
  • Bye-Bye Grauschleier: Besonders bei weißer Wäsche kann sich mit der Zeit ein unschöner Grauschleier bilden. Mit Backpulver kannst du dem fiesen Grau den Kampf ansagen und deine Wäsche wieder strahlend weiß bekommen.
  • Sanfte Reinigung: Backpulver ist ein sanftes Reinigungsmittel, das keine aggressiven Chemikalien enthält. Das bedeutet, es ist schonend für deine Wäsche und die Umwelt – einfach top!

Achtung, Achtung! Mögliche Schäden durch Backpulver

Aber Moment mal! Bevor du jetzt päckchenweise Backpulver in deine Waschmaschine schüttest, hier ein paar Dinge, die du beachten solltest, um möglichen Schäden vorzubeugen:

  • Übertreib’s nicht: Auch wenn Backpulver ein sanftes Reinigungsmittel ist, gilt trotzdem die Devise: Weniger ist mehr! Gib nur eine angemessene Menge (etwa 1-2 Teelöffel) zu deinem Waschmittel, damit es seine Wirkung entfalten kann, ohne deiner Waschmaschine oder deiner Wäsche zu schaden.
  • Vorsicht bei empfindlichen Stoffen: Bei einigen besonders empfindlichen Stoffen, wie Seide oder Wolle, solltest du lieber auf Backpulver verzichten.

Solange du diese Tipps befolgst, kannst du Backpulver bedenkenlos und mit gutem Gewissen in deiner Waschmaschine einsetzen, um schlechte Gerüche ganz natürlich zu entfernen.

Natron als Reinigungsmittel: Dein starker Helfer für eine frische Waschmaschine und Wäsche

Einen großen Anteil an der “entmuffenden” Wirkung von Backpulver hat das darin enthaltene Natron.

Natron, auch bekannt als Natriumhydrogencarbonat, ist ein echter Allrounder im Haushalt und kann deine Waschmaschine so richtig auf Vordermann bringen.Und dazu ist es auch noch super günstig! (Vorsicht: nicht das teure Kaiser Natron dafür verwenden – in der Drogerie oder online gibt es günstigere Alternativen.)

Anwendung von Natron zur Reinigung der Waschmaschine

Hier ein paar Tipps, wie du Natron zur Reinigung deiner Waschmaschine nutzen kannst.

  • SagBye-Bye” zu Kalk und schlechten Gerüchen: Kalkablagerungen in der Waschmaschine? Kein Problem! Gib einfach eine halbe Tasse Natron direkt in die leere Trommel und starte einen mind. 60-Grad-Waschgang ohne Wäsche. Du wirst staunen, wie sauber deine Waschmaschine danach aussieht! Zusätzlich werden auch noch schlechte Gerüche beseitigt.
  • Türdichtungen pflegen: Im Gegensatz zum Essig lieben Türdichtungen die reinigende Wirkung von Natron. Die Gummis an der Waschmaschinentür können manchmal etwas unangenehm riechen und verdrecken. Um das zu ändern gib einfach ein bisschen Natron auf einen feuchten Lappen und reinige damit die Dichtungen. So wird alles wieder frisch und sauber.

Anwendung von Natron beim Waschgang – für saubere, gestankfreie Wäsche

Aufgepasst! Natron kann noch mehr! Denn auch bei der Wäschepflege ist es ein echtes Wundermittel. Schau dir mal diese coolen Möglichkeiten an, wie du Natron für deine Wäsche verwenden kannst:

  • Duft-Booster: Gib eine halbe Tasse Natron zu deinem Waschmittel dazu, und schon wird deine Wäsche extra frisch duften. Vor allem, wenn deine Wäsche bereits Bakterien angesammelt hat, ist eine größere Menge Natron wichtig.
  • Weiche Wäsche: Du willst auf Weichspüler verzichten, aber trotzdem kuschelig weiche Wäsche? Gebe einfach 2-3 TL Natron in das Weichspülerfach deiner Waschmaschine. Um flüssigen Weichspüler zu erhalten, mische die Menge Natron mit 100 ml Wasser.
  • Farben auffrischen: Damit deine bunten Klamotten strahlen wie am ersten Tag, kannst du Natron beim Waschen verwenden. Gib einfach einen Esslöffel Natron zu deinem Waschmittel, und schon werden die Farben wieder lebendiger.

Probier’s aus und lass dich von der Power des Natrons überzeugen! Deine Waschmaschine und deine Wäsche werden es lieben.

Zitronensäure und die Waschmaschine: Ein spritziges Duo für strahlende Sauberkeit

Zitronensäure ist eine schwache organische Säure, die in vielen Früchten, insbesondere in Zitrusfrüchten, vorkommt. Tatsächlich hat Zitronensäure ihren Namen von der Zitrone, da diese Frucht einen besonders hohen Gehalt an dieser Säure aufweist. Zitronensäure wird jedoch heutzutage meist industriell durch Fermentation von Zucker mit Hilfe von Mikroorganismen hergestellt.

Zitronensäure wird häufig als Lebensmittelzusatzstoff, Reinigungsmittel, Entkalker und in vielen anderen Anwendungen eingesetzt. Aufgrund ihrer natürlichen Herkunft und ihrer biologischen Abbaubarkeit gilt sie als umweltfreundliche Alternative zu vielen herkömmlichen Reinigungsmitteln.

Wir lieben Zitronensäure als natürliches Hausmittel zur Reinigung des Badezimmers, zum Entkalken des Wasserkochers, und zur Pflege unserer Waschmaschine!

Dosierung von Zitronensäure zur Reinigung der Waschmaschine

Zitronensäure ist ein wahrer Geheimtipp für die Waschmaschine und sorgt für eine umweltfreundliche Reinigung gegen Kalk- und Waschmittelablagerungen. Damit du das Beste aus diesem natürlichen Hausmittel gegen schlechte Gerüche herausholen kannst, zeigen wir dir hier die richtige Dosierung:

  • Maschine entkalken: Um deine Waschmaschine von Kalk zu befreien, löse einfach 100-150 g Zitronensäure in 1 Liter warmem Wasser auf und gieße die Lösung direkt in die leere Trommel. Starte dann einen 60-Grad-Waschgang ohne Wäsche – und schon strahlt deine Maschine wieder wie neu! Ganz nebenbei werden auch schlechte Gerüche entfernt!

Verwendung flüssiger Zitronensäure

Flüssige Zitronensäure ist ebenso effektiv wie die Pulverform und super einfach in der Anwendung. Schau dir mal diese coolen Verwendungsmöglichkeiten an:

  • Flüssige Zitronensäure als Weichspüler-Ersatz: Mische 1 Teil flüssige Zitronensäure mit 4 Teilen Wasser und gieße die Mischung in das Weichspülerfach deiner Waschmaschine. Deine Wäsche wird weich und frisch, ganz ohne Chemie.
  • Glänzende Trommel: Um die Trommel deiner Waschmaschine zum Glänzen zu bringen, fülle einfach ein paar Esslöffel flüssige Zitronensäure in das Waschmittelfach und starte einen Leerlauf bei 60 Grad. Du wirst staunen, wie sauber und glänzend die Trommel danach aussieht.

Probier Zitronensäure aka Citronensäure in deiner Waschmaschine aus und freu dich auf frische Wäsche und eine blitzsaubere Maschine – ganz natürlich und umweltfreundlich! Pssst… wir benutzen Zitronensäure übrigens auch in der Spülmaschine! Hat denselben Effekt, und ist stark gegen Kalkablagerungen auf Geschirr und Gläsern.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Reinigung der Waschmaschine: So wird’s gemacht!

Innenreinigung der Waschmaschine

Mach dich bereit für eine blitzsaubere Waschmaschine! Folge einfach diesen Schritten und die Innenreinigung wird zum Kinderspiel:

  1. Leerlauf starten: Bevor du mit der Reinigung beginnst, lass deine Waschmaschine einmal ohne Wäsche bei 60 oder 90 Grad laufen. Das spült schon mal groben Schmutz und Rückstände weg.
  2. Trommel-Verwöhnprogramm: Gib jetzt ein bisschen Natron oder Zitronensäure direkt in die leere Trommel und starte erneut einen 60-Grad-Waschgang. So wird die Trommel richtig sauber und Kalk hat keine Chance.
  3. Waschmittelfach säubern: Nimm das Waschmittelfach heraus und weiche es in einer Mischung aus Wasser und Essig oder Zitronensäure ein. Dann schrubbe es mit einer Bürste oder einem Schwamm und setze es wieder in die Maschine ein.
  4. Türdichtungen reinigen: Schnapp dir einen feuchten Lappen, trage ein bisschen Natron darauf auf und wische damit die Gummidichtungen an der Waschmaschinentür sauber. So wird alles frisch und hygienisch.
  5. Lass nach der Reinigung – und generell nach jeder Nutzung deiner Waschmaschine – die Tür und das Waschmittelfach offen stehen, damit deine Waschmaschine richtig trocknen kann.

Fertig! Deine Waschmaschine glänzt wieder wie neu und liefert dir duftende und saubere Wäsche – sofern du die nicht wieder zu lange in der Waschmaschine liegen lässt.. waaah.

Allgemeine Tipps zur Reinigung der Waschmaschine

  • Regelmäßigkeit ist das A und O: Um deine Waschmaschine immer in Topform zu halten, solltest du sie etwa alle 2-3 Monate wie oben beschrieben reinigen. So beugst du unangenehmen Gerüchen und Kalkablagerungen vor und verlängerst das Leben deiner Waschmaschine.
  • Die richtige Dosierung: Achte darauf, Waschmittel und Weichspüler immer gemäß den Herstellerangaben zu dosieren. So vermeidest du Rückstände und schützt deine Maschine vor Schäden.
  • Lass die Tür offen: Nach jedem Waschgang solltest du die Waschmaschinentür mindestens einen Spalt offen lassen. So kann die Feuchtigkeit entweichen und Schimmelbildung wird verhindert. Auch das Waschmittelfach kannst du etwas rausschieben, damit auch hier kein Schimmel oder Bakterien entstehen.

Wiederholung der wichtigsten Tipps

Bevor wir uns verabschieden, lass uns noch einmal die wichtigsten Tipps wiederholen, damit deine Waschmaschine immer frisch und sauber bleibt:

  1. Natron und Zitronensäure sind deine Freunde: Verwende diese natürlichen Helfer, um Kalk und unangenehme Gerüche zu bekämpfen. Deine Waschmaschine wird es dir danken!
  2. Achte auf die richtige Dosierung: Achte beim Waschmittel und Weichspüler immer auf die richtige Menge. So bleiben keine Rückstände zurück und deine Maschine läuft einwandfrei.
  3. Regelmäßig reinigen: Gib deiner Waschmaschine alle 2-3 Monate eine kleine Wellness-Behandlung mit einer gründlichen Innenreinigung. So bleibt sie lange in Topform.

Mit diesen Schritten und Tipps wird deine Waschmaschine wieder strahlen wie am ersten Tag und deine Wäsche kommt frisch duftend und sauber zurück! Und das Beste: Du tust gleichzeitig der Umwelt und deinem Geldbeutel einen Gefallen.

Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass der Umstieg auf umweltfreundliche Hausmittel wirklich einen Unterschied macht. Seitdem ich Natron, Zitronensäure und Co. für meine Waschmaschine verwende, fühlt sich die Wäsche nicht nur genauso frisch an, wie mit Hygienespüler & Co., sondern ich habe auch ein besseres Gewissen gegenüber unserer Umwelt.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Ausprobieren und freue mich, wenn du deine Erfahrungen mit uns in den Kommentaren oder auf Instagram teilst. In diesem Sinne: Happy eco-friendly washing!

Häufig gestellte Fragen zu muffiger Wäsche und Geruch aus der Waschmaschine

Warum riecht meine frisch gewaschene Wäsche muffig oder schlecht?

Muffige oder schlecht riechende Wäsche entsteht oft, wenn die Waschmaschine nicht richtig gereinigt wird oder die feuchte Wäsche zu lange in der Maschine verbleibt. Dann bilden sich Bakterien, die den schlechten Geruch verursachen. Achte darauf, deine Waschmaschine regelmäßig zu reinigen und die Wäsche zügig nach dem Waschgang zu entnehmen.

Welche Hausmittel helfen gegen stinkende Wäsche?

Gegen stinkende Wäsche helfen Hausmittel wie Essig, Natron, Backpulver oder Zitronensäure. Du kannst sie während des Waschgangs hinzufügen oder zur Vorbehandlung für besonders hartnäckige Gerüche nutzen.

Welche Hausmittel kann ich verwenden, um schlechte Gerüche aus der Waschmaschine zu beseitigen?

Um schlechte Gerüche aus der Waschmaschine zu beseitigen, kannst du Essig, Natron, Backpulver oder Zitronensäure verwenden. Diese Hausmittel lösen Kalkablagerungen und Waschmittelablagerungen, die für unangenehme Gerüche verantwortlich sind.

Wie oft sollte ich meine Waschmaschine reinigen, um Geruchsproblemen vorzubeugen?

Um Geruchsproblemen vorzubeugen, solltest du deine Waschmaschine etwa alle 2-3 Monate gründlich mit Hausmitteln reinigen. Die Häufigkeit hängt von deinem Waschverhalten und der Wasserhärte in deinem Wohngebiet ab. Achte auf eine gute Belüftung und lasse die Tür der Waschmaschine nach jedem Waschgang offen.

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