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Menthol als natürliches Hausmittel – 4 DIYs mit ätherischem Pfefferminzöl

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Hast du auch keine Lust auf Cremes, Salben und Tabletten, bei denen du nicht genau weißt was darin enthalten ist? Ich auch nicht – deshalb möchte ich heute mein Lieblings-Hausmittelchen mit dir teilen: Menthol.

Menthol hat viele tolle Eigenschaften, die es zu einem wunderbaren Helfer gegen kleinere Wehwehchen machen.

Ich bin von Grund aus eine bequeme Person und freue mich daher nicht nur über die Natürlichkeit von Menthol, sondern auch über seine Vielseitigkeit.

Falls du Menthol bisher nur mit Zigaretten und Hustenbonbons verbindest, kann ich dich mit diesem Beitrag vielleicht etwas überraschen und davon überzeugen, dass dieser in ätherischen Minzölen enthaltene Stoff eine unglaublich hilfreiche und sogar nachhaltige Sache ist.

Was ist Menthol & wo ist es zu finden?

Menthol kommt in Pflanzen der Gattung „Mentha“ vor, ist in besonders hoher Konzentration in ätherischem Pfefferminzöl enthalten und gibt diesem den typischen Geruch.

Menthol ist also der Stoff, der nach Minze in deinem Tee riecht oder aber auch in den Augen brennt, wenn dich jemand mit einem Hustenbonbon im Mund anhaucht.

Es ist der Hauptbestandteil in vielen ätherischen Ölen und wird gerne in Erkältungsprodukten oder Massagesalben für muskuläre Verspannungen benutzt.

Das europäische Pfefferminzöl und das Japanische Heilöl, das aus dem Kraut der Ackerminze gewonnen wird, enthalten viel Menthol. Beide Öle sind in Drogerien weit verbreitet und dir dort sicher schon mal über den Weg gelaufen. [1]

Jetzt fragst du dich aber vielleicht immer noch, wieso dich das interessieren sollte?

Nun. Menthol hat einige äußerst interessante Eigenschaften, die es zu einem vielseitigen Hausmittel machen. Unsere „Menthol-DIYs“ mit ätherischem Pfefferminzöl weiter unten im Beitrag können dir helfen, nicht zu schnell zu teuren Salben und Tabletten greifen zu müssen, sondern es erst einmal mit natürlichem und nachhaltigen Pfefferminzöl zu versuchen.

Disclaimer: Wir sind keine Ärzte und haben unser Wissen aus Fachseiten und -büchern zusammengetragen. Unsere DIYs sind nicht von Dermatologen getestet, sondern wurden von uns zusammengestellt und nur an uns selbst getestet. Falls du dir unsicher bist, ob du Menthol oder einer der anderen aufgelisteten Inhaltsstoffe auf der Haut verträgst, frage lieber deinen Arzt. Unsere Empfehlungen sind kein Ersatz für Medikamente, wenn du diese dringend benötigst, oder einen Arztbesuch. Bei anhaltenden oder größeren Beschwerden solltest du immer deinen Arzt aufsuchen.

Welche Eigenschaften hat Menthol?

Bevor wir zu unseren Anwendungsgebieten und DIYs kommen, möchte ich dir gerne die fünf unterschiedliche Eigenschaften von Menthol vorstellen.

Jede Eigenschaft einzeln kann gegen viele kleine Beschwerden helfen, aber in Kombination ergeben sich noch tollere Möglichkeiten.

Kühlend

Wenn du ein Hustenbonbon in den Mund nimmst, fühlt sich alles auf einmal kühl an oder? Das liegt daran, dass Menthol deine Thermorezeptoren beeinflusst.

Sobald Menthol die Haut oder die Schleimhäute berührt, dockt der Stoff an die Thermorezeptoren an. Die Signale werden an die Kälte-Menthol-Rezeptoren im Gehirn weitergeleitet, wodurch der Körper umgehend Kälte empfindet.[2] Super interessant, oder?

Entzündungshemmend

Durch den kühlenden Vorgang an den Thermorezeptoren wird die Oberflächenspannung verändert, und der Stoffwechsel verlangsamt sich. Was bedeutet das einfach ausgedrückt? Alles verlangsamt sich im Körper, und Entzündungssymptome wie Rötungen, Schmerzen oder auch Schwellungen können zurückgehen.

Antimikrobiell

Antimi-was? Dachtest du auch zuerst an antibakteriell? Das ging mir genauso! Aber Menthol kann nicht nur gegen Bakterien wirken – also antiBAKTERIELL – sondern auch gegen Viren, Pilze und Schimmel – eben antiMIKROBIELL. Forschungen haben ergeben, dass eine Reduktion der Keime nach Auftragen von Menthol eine Folgereaktion sein kann. Das bedeutet, dass die Vermehrung von Bakterien, Viren, Pilzen oder Schimmel auf der Haut gestoppt werden kann.

Durchblutungsfördernd

Ein verständlicher Begriff mit dem du bestimmt etwas anfangen kannst. Ich wiederhole, Menthol kann einen kühlenden Effekt haben und gleichzeitig verlangsamt sich der Stoffwechsel. Doch Überraschung, Menthol sorgt für eine sogenannte Vasodilatation – schon wieder so ein komplizierter Begriff. Das bedeutet, dass die Blutgefäße erweitert werden und die Durchblutung gefördert wird.[3]

Schmerzstillend

Hier kommen mehrere Effekte zusammen. Die Veränderung der Oberflächenspannung und der kühlende Effekt können auch wie eine Oberflächenanästhesierung wirken.[4] Anästhesieren liest sich schwer, bedeutet aber einfach „Betäubung„. Laut einer Studie kann sich also eine Schmerzreduktion bei Patienten mit peripheren und zentralen neuropathischen Schmerzen einstellen, wenn Menthol angewendet wird.[5]

Der wissenschaftliche und trockene Teil ist hiermit vorbei, ab sofort wird es wieder einfach und praktisch – versprochen!

Was musst du bei der Verwendung von Menthol bzw. ätherischem Pfefferminzöl beachten?

Die äußerliche Anwendung von Menthol bzw. ätherischem Minzöl auf der Haut gilt grundsätzlich als unbedenklich.

Dennoch – Vorsicht ist besser als Nachsicht – du solltest wie bei jedem anderen Produkt, dessen Wirkung du nicht kennst, zuerst auf einer kleinen Stelle testen, wie deine Haut reagiert. Im Laufe dieser Recherche habe ich viele – und ich meine wirklich viele – Packungsbeilagen gelesen und es sind keine Nebenwirkungen zu finden, jedoch raten sie trotzdem immer zu einem Empfindlichkeitstest.[6]

Achtung: Kinder und Säuglinge sollten auf keinen Fall damit in Berührung kommen und auch Personen mit sensiblen Atemwegen, sollten lieber von einer Anwendung absehen. Denk bitte auch immer daran, dass du dir die Hände gründlich wäschst, nachdem du mentholhaltige Produkte benutzt hast. Niemand will das Zeug ins Auge bekommen – und falls es doch passiert ist, geh sofort zum Arzt!

Wo und wie kannst du Menthol anwenden?

Ätherisches Pfefferminzöl mit Minze und Gesichtsmassagestab aus Holz auf Boden

Wenn du bis hier her aufmerksam gelesen hast, hast du sicher schon eine Idee, bei welchen Beschwerden du Menthol bzw. ätherisches Pfefferminzöl anwenden könntest.

Ich habe die Eigenschaften eher wissenschaftlich und sachlich erklärt, daher gibt es jetzt einige nachvollziehbare Wehwehchen, denen du mit Menthol den Kampf ansagen kannst, und jeweils dazu passende, praktische DIYs.

Menthol bei Muskelkater

Kennst du das: Da machst du einmal Sport und bereut es am nächsten Tag, weil du dich kaum mehr hinsetzen kannst, oder eine Tür zu öffnen sich wie eine Strafe anfühlt?

Anstatt direkt eine teure Salbe oder Creme (mit komplizierten Inhaltsstoffen auf Latein, die du nicht wirklich nachvollziehen kannst) zu kaufen, kannst du einige Tropfen ätherisches Pfefferminzöl mit einem pflanzlichen Basis-Öl deiner Wahl mischen und dich damit massieren – oder noch besser dich massieren lassen.

Der kühlende Effekt des Menthols entspannt die Muskulatur und wirkt Muskelschmerzen entgegen. Außerdem wird die Durchblutung der Gefäße gefördert und der Heilungsprozess deiner gerissenen Muskulatur kann beschleunigt werden.

DIY-Massage-Öl bei Muskelkater und -verspannungen

Olivenöl und Pfefferminzöl mit Minze auf Holzboden

Für ein Fläschchen unseres DIY-Massage-Öl gegen Muskelkater und Verspannungen brauchst du:

  • 100 ml Olivenöl
  • 25 Tropfen ätherisches Pfefferminzöl (Menthol)
  • 1 Behältnis deiner Wahl

Vermische alles in einem Gefäß deiner Wahl. Besonders praktisch sind Fläschchen mit Pumpspender. Gut schütteln – und fertig ist dein kühlendes, schmerzlinderndes Massage-Öl.

Olivenöl löst Verhärtungen ist schmerzlindernd und durchwärmt den Körper. Außerdem stärkt es die Muskulatur und bringt pflegt deine Haut wunderbar weich. Es ist also die perfekte Basis für ein Sport-Massage-Öl.⁹

Zero Waste-Tipp: Wir haben einige leere Pumpspender und Massage-Öl-Flaschen von gekauften Ölen behalten, und verwenden diese jetzt immer wieder für unsere eigenen Mischungen.

Massage-Tipp: Du kannst es dir zur Gewohnheit machen, dich direkt nach dem Sport zu Massieren. So kann die Ausschüttung eines für die Fasern verantwortlichen Proteins gefördert werden und der Regenerations- und Heilungsprozess schneller ablaufen. 

Menthol bei Kopfschmerzen

Spannungskopfschmerzen – ich beschreibe sie gerne so, als ob ich einen „unsichtbaren Helm“ aufhaben würde – kannst du durch das Einmassieren von ein paar Tropfen ätherisches Pfefferminzöl auf deinen Schläfen oder deiner Stirn oftmals sehr gut in den Griff bekommen.

Menthol kann die Wirkungen des Schmerz-Nerven-Botenstoffe Serotonin und der sogenannten Substanz-P hemmen und so deinen Spannungsschmerz auflösen. Die Erweiterung der Blutgefäße hat einen ähnlichen Effekt, wie die eines blutverdünnenden Schmerzmittels, da die Heilungsprozesse im Körper schneller vorangehen können. Natürlich kannst du auch einfach eine Schmerztablette nehmen – aber wieso solltest du, wenn du dir die Chemie sparen kannst?

Laut einer Studie zeigt eine äußerliche Behandlung mit Menthol dieselbe Wirkung wie ein Gramm Paracetamol.[7]

Aber Vorsicht: An dieser Stelle muss ich dich eventuell enttäuschen, falls du gerade gedacht hast, dass du deine nächsten Kater-Kopfschmerzen damit behandeln könntest, das funktioniert leider nicht. Hier solltest du viel trinken, Elektrolyte zu dir nehmen, und schlafen. 😉

DIY Anti-Kopfschmerz-Roll-On

Ätherisches Pfefferminzöl mit Minze und Gesichtsmassagestab aus Holz auf Boden

Für einen super praktischen Anti-Kopfschmerz-Roll-On brauchst du:

  • 10 ml Oliven- oder Jojobaöl
  • 3-4 Tropfen ätherisches Pfefferminzöl (Menthol)
  • 1 leeres 10 ml Roll-On-Fläschchen (bekommst du im Fachhandel oder online)

Fülle dein Basisöl zusammen mit dem ätherischen Pfefferminzöl in den Roll-On-Fläschchen und schüttel alles gut durch. Fertig!

Das kleine Roll-On-Fläschchen ist auch super praktisch für unterwegs. Für eine besonders belebende Mischung kannst du 2 Tropfen Pfefferminz- und 2 Tropfen ätherisches Orangenöl mischen.

Menthol bei Hautunreinheiten & -reizungen

Ich bin das erste Mal wegen Hautunreinheiten mit Menthol in Berührung gekommen. Damals suchte ich eine chemiefreie und natürliche Methode, um vor allem entzündete Verunreinigungen zu behandeln. Das für mich schlimmere an Hautunreinheiten ist, dass sie sehr schmerzhaft sein können.

Der kühlende Effekt von Menthol stillt Juckreize, lässt Rötungen verschwinden und betäubt Hautirritationen.

Kennst du den Pickel-Endgegner? Diese unterirdisch-heranwachsende Sorte, von der du zum Einhorn wirst und denen du hilflos ausgeliefert bist? Meine Erfahrung ist, dass die Behandlung mit ätherischem Minzöl das Ganze im Keim erstickt und dich so auch vor blutigen Ausdrück-Attacken und anderen Verzweiflungstaten beschützt – von Horn zu Hörnchen quasi.

Bei Unreinheiten und Pickeln ist aber auch deine persönliche Hygiene gefragt, damit sich keine Entzündungen bilden!

Durch gezieltes Auftragen von ätherischem Pfefferminzöl oder großflächigem Waschen mit einer Menthol-Wasser-Mischung kannst du Rötungen vorbeugen, entgegenwirken und deine Haut von Bakterien befreien.

DIY-Gesichtsöl bei Hautunreinheiten

Ätherisches Pfefferminzöl und Jojobaöl mit Minze und Gesichtsmassagestab aus Holz auf Boden

Für ein pflegendes Hautöl, das Hautunreinheiten den Kampf ansagt, brauchst du:

  • 100 ml Jojobaöl
  • 10 Tropfen ätherisches Pfefferminzöl (Menthol)
  • 1 Fläschchen deiner Wahl (wir empfehlen dir eines mit Pipette oder Pumpspender)

Alle Zutaten ins Gefäß deiner Wahl füllen. Gut schütteln. Fertig!

Jojobaöl (übrigens „Hohoba“ ausgesprochen) ist chemisch gesehen kein Öl, sondern ein flüssiges Wachs. Es hinterlässt auf der Haut keine fettenden Rückstände, da es von der Haut schnell aufgenommen wird. Trotzdem schützt es die Haut langanhaltend vor Wasserverlust. Jojobaöl entzieht Mikroorganismen und Keimen die Lebensgrundlage, die für verstopfte Follikelausgänge und damit für Akne verantwortlich sind. Außerdem hat es einen hohen Anteil an Vitamin A und Vitamin E und gilt als natürliches Anti-Aging-Produkt. ⁸

Jojobaöl bildet also die perfekt Basis für ein Gesichtsöl, das zusammen mit Menthol Hautunreinheiten den Kampf ansagt.

Hinweis: Wie gehabt ist es zu empfehlen, die Verträglichkeit von Menthol bzw. ätherischem Pfefferminzöl oder anderen Minzölen erst einmal zu testen, bevor du es dir großflächig oder auch punktuell auf deine Gesichtshaut aufträgst.

Menthol bei Mückenstichen

Ein bisschen wie „Schema-F“ ist es mit Mückenstichen. Man unterschätzt häufig, wie gefährlich ein Stich sein kann, denn wer weiß schon, wo die Mücke ihren Stachel vorher so drin hatte?

Das klingt lustig, ist aber wirklich etwas, dass du ernst nehmen solltest. Menthol scheint wie für Stiche gemacht zu sein. Reibe ein paar Tropfen davon auf die betroffene Stelle und es kann einer Entzündung durch den unreinen Stachel entgegenwirken.

Wenn dieses Problem aus dem Weg geräumt ist, beruhigt es zusätzlich den Juckreiz. Übrigens hat meine Oma sich immer Zahnpasta auf ihre Mückenstiche gemacht – nach allem was wir bis hier her gelernt haben klingt das auch logisch, oder?

DIY-Mückenstich-Öl

Kokosöl Olivenöl und Pfefferminzöl mit Minze auf Holzboden

Spätestens im Sommer dein treuer Begleiter: Ein schnelles SOS-Hilfsmittel gegen fiesen Juckreiz nach Mückenstichen.

Für einen kleinen praktischen Tiegel unseres Anti-Juckreiz-Balsams brauchst du:

  • 15 ml (1 EL) Kokosöl
  • 5 ml (1 TL) Olivenöl
  • 10 Tropfen ätherisches Pfefferminzöl (Menthol)
  • 1 leeres 30 ml Tiegelchen (bekommst du im Fachhandel oder online)

Das Kokosöl schmelzen (nicht kochen!) und mit dem Olivenöl gut vermischen. Danach das ätherische Pfefferminzöl dazugeben und nochmals gut mischen.

Die Öl-Mischung sollte nicht zu warm sein, wenn du das ätherische Öl hinzufügst. Danach alles in einen Tiegel füllen. Abkühlen und aushärten lassen. Fertig!

Zero Waste-Tipp: Wir verwenden als Tiegel einfach diese kleinen Marmeladengläschen, die es beim Brunchen manchmal gibt, oder alte Creme-Tiegel, die wir vorher gut gespült haben.

Die Mischung wird im Sommer durch die Temperaturen vermutlich nicht fest bleiben. Das verändert an der Wirkung aber nichts! Schüttel die flüssige Mischung vor dem Auftragen kurz durch, damit sich alles wieder vermischt.

Zuhause kannst du deinen Balsam im Kühlschrank lagern, dann bleibt er fest und kühlt zusätzlich beim Auftragen.

Das Olivenöl wirkt kühlend und schmerzlindernd bei Insektenstichen und das Kokosöl hilft gegen den Juckreiz.⁹

Alternative: Ein Mückenstich-Roll-On.

Dafür brauchst du:

  • 5 ml Olivenöl
  • 5 ml Kokosöl
  • 3 Tropfen ätherisches Pfefferminzöl (Menthol)
  • 1 leeres 10 ml Roll-On-Fläschchen (bekommst du im Fachhandel oder online)

Alles wie oben beschrieben vermischen. Die Mischung sollte dann nicht mehr fest werden und sich durch den Roll-On perfekt auf Stiche verteilen lassen.

Tipp: Falls die Maße zum Abmessen zu klein sind, kannst du das Rezept einfach vervielfachen und direkt mehrere Roll-Ons befüllen.

Bonus: Die kleine Metallkugel verstärkt den kühlenden Effekt.

Wieso ist Menthol bzw. ätherisches Pfefferminzöl nachhaltiger?

Um es nochmal zusammenfassend auf den Punkt zu bringen, wieso Menthol bzw. ätherisches Pfefferminzöl eine nachhaltigere und gesündere Option ist:

Menthol ist besser für die Umwelt

Nachdem du jetzt weißt, wie viel du mit einer kleinen Flasche Minzöl machen kannst: Stell dir vor, wie viel Verpackungsmüll du für Kopfschmerztabletten, Salben und Cremes sparen kannst.

Menthol ist ein Produkt der Natur. Es wird aus Minzpflanzen gewonnen und je nach Hersteller auch ohne chemische Zusatzstoffe verarbeitet.

Ein natürlicheres Produkt, dass von deiner Haut abgewaschen wird, und so im Abwasser landet, ist außerdem weniger schädlich für die Umwelt und die Natur, als chemische Produkte und Medikamente.

Rückstände von Medikamenten können nämlich nicht vollständig aus dem Abwasser gefiltert werden, und landen so im Trinkwasser, in Flüssen, Seen und Meeren.

Menthol ist besser für dich

Ein pflanzliches Produkt bietet dir immer die Möglichkeit, auf sanfte, nicht synthetische und chemiefreie Weise kleinere Alltagsbeschwerden loszuwerden.

Der Griff zum klassischen Arzneimittel kann immer noch im nächsten Schritt folgen, aber oftmals schaffen wir bzw. unser Körper es, sich selbst oder mit Hilfe von natürlichen Substanzen, wie Menthol, wieder zu ordnen.

Ein absoluter Pluspunkt ist außerdem, dass natürliche Substanzen meist keine Nebenwirkungen haben. Nur auf allergische Reaktionen musst du dringend achten.

Wie bereits gesagt, keine der Packungsbeilagen hat eine Nebenwirkung von Menthol genannt. Schau doch mal auf deine Schmerz-Salbe oder deine Kopfschmerztabletten – ich glaube die können da nicht mithalten. Wichtig ist nur, wie bereits mehrfach erwähnt, der Verträglichkeitstest auf deiner Haut.

Unser Fazit

Wie du siehst, kann das in ätherischem Pfefferminzöl enthaltene Menthol eine natürlichere und nachhaltigere Alternative für Kopfschmerztabletten, Verspannungssalben oder Pickel-Cremes sein.

Es ist natürlich, vielseitig einsetzbar, aber vor allem auch besser für die Umwelt und für dich.

Wie bei allen Produkten, die man noch nicht verwendet hat, solltest du immer erst einmal austesten wie du darauf reagierst.

Meine persönliche Erfahrung mit Menthol ist durchweg sehr gut und genau deshalb würde ich mich freuen, wenn so es auch dir bei einer der kleineren Beschwerden im Alltag hilft!

Wir hoffen, dir haben unsere DIYs und Tipps zum Thema Menthol gefallen.

Erzähl mal: Hast du noch Tipp und Tricks bezüglich der Verwendung von Menthol bzw. ätherischem Minzöl? Es wäre toll, wenn wir in den Kommentaren noch weitere Einsatzmöglichkeiten teilen könnten.

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4 praktische DIYs mit ätherischem Pfefferminzöl

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Quellen:

  1. https://www.spektrum.de/lexikon/chemie/menthol/5693
  2. https://www.chemie.de/lexikon/Menthol.html
  3. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5406845/
  4. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5406845/
  5. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18366513
  6. https://www.apotheken-umschau.de/Medikamente/Beipackzettel/KLOSTERFRAU-Japanisches-Heilpflanzenoel-13505612.html
  7. https://www.schmerzklinik.de/wp-content/uploads/2009/02/spannungskopfschmerz1996.pdf
  8. Buch: „Angeschmiert – Tägliche Körperpflege Krankmachende Inhaltsstoffe erkennen und ersetzen“ von Ulrika Icha, S.22f
  9. Buch: „Gift auf unserer Haut – Warum herkömmliche Kosmetik schade und wie basische schön und gesund macht“ von Michael Droste-Laux, S.192f

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Von Anny

Halloooo – schön, dass du wissen willst wer diesen Beitrag geschrieben hat. Das bin ich, Anny. Ich bin 29 und liebe es mich mit den Themen gesunde & vegane Ernährung, Nachhaltigkeit, dem eigenen Körper, Spiritualität und einem bewussteren Leben zu beschäftigen. Ich bin Yoga-Lehrerin und ausgebildet in Reiki und Hypnose. Keine Sorge, ich würde mich als rational-spirituell beschreiben, da ich versuche immer eine nachvollziehbare Erklärung und eine praktikable Lösung zu finden - kein Hokuspokus.
Ich finde es spannend über Funktionalität von Körper und Geist zu lernen und noch viel mehr meine Wow-Erlebnisse zu teilen! Es ist kein Blabla, dass Wissen Macht ist, denn genau so ist es. Ich teile mein Wissen unglaublich gerne und bin mir sicher, dass Achtsamkeit, ein gesunder Körper und der Nachhaltige Umgang mit deinen eigenen Ressourcen, aber auch mit denen in unserer Welt, wissenswert und machtvoll sind.
Es freut mich, wenn meine Wow-Momente bei dir zu einem Aha-Moment werden! 🙂

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