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Vegane Basics – Was du für eine vollwertige pflanzliche Ernährung brauchst

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Eine vegane Ernährung ist ungesund und einseitig!“ – diesen Satz mussten sich vermutlich alle Veganer irgendwann einmal anhören. Die Aussage eine vegane Ernährung sei schädlich ist dabei gar nicht so falsch, denn eine vegane Ernährung ist nicht automatisch gesund und vollwertig: Auch Pommes und Oreo-Kekse sind vegan. Es gibt vegane Pizza, Schokolade, Pudding. Das ist zwar alles lecker, aber alles andere als gesund! Eine vollwertige pflanzliche Ernährung hingegen ist weder monoton noch ungesund. Durch leckere und gesunde vegane Basics kannst du (fast) alle wichtigen Nährstoffe bekommen.

Aus deiner Schulzeit kennst du sicherlich noch die Ernährungspyramide – meist mit Fleisch und Milchprodukten, aber die gibt es natürlich auch „in vegan„.

Vegane Basics - Die vegane Ernährungspyramide

Diese Pyramide möchte ich als Gerüst für eine kleine Einführung in das „1 x 1“ der veganen Ernährung nutzen. Von unten nach oben gebe ich dir ein paar tolle vegane Lebensmittel an die Hand, mit denen du automatisch ausgewogen isst und sanft in eine vollwertig pflanzliche Ernährung gleiten wirst.

Disclaimer: Dieser Beitrag soll dir einen ersten Überblick über die Grundpfeiler einer gesunden veganen Ernährung geben. Ich bin keine zertifizierte Ernährungsberaterin. Mein Wissen stammt aus Jahren eigener Erfahrung und ausgiebiger Recherche in dem Gebiet. Falls du gesundheitliche Beschwerden hast, die du mit einer veganen Ernährung beheben möchtest, wende dich bitte an einen Arzt oder lass dich von einer professionellen veganen Ernährungsberaterin oder einem professionellen veganen Ernährungsberater begleiten.

Ebene 1 – Getränke

Getränke in der veganen Ernährungspyramide

Wie jetzt? Sind nicht alle Getränke vegan? Leider nicht, denn oft werden tierische Stoffe wie z.B. Gelatine zum Klären verwendet, beispielsweise bei Wein oder Fruchtsäften.

Irgendwie seltsam, oder? Glücklicherweise deklarieren die meisten Hersteller ihre Produkte als vegan, sobald keine tierischen Erzeugnisse wie Gelatine oder tierische Farbstoffe bei der Herstellung verwendet werden. Ich will es an dieser stelle nicht zu kompliziert machen – daher:

Mineralwasser und Tee sind vegan und daher wichtige vegane Basics. Da du sowieso 1,5 bis 2 Liter Wasser pro Tag trinken solltest, musst du nicht verdursten, bis du Experte für vegane Getränke geworden bist. (Leitner, C., 2020)

Ebene 2 – Obst und Gemüse

Obst & Gemüse in der veganen Ernährungspyramide

Obst und Gemüse sollten den Großteil deiner veganen Basics ausmachen, denn sie liefern viele Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Du solltest immer darauf achten regional und saisonal einzukaufen. Das ist nachhaltiger, da deine Lebensmittel unter anderem keine langen Transportwege zurücklegen mussten. Abgesehen davon unterschätzen wir oft die Weisheit unserer Erde: Saisonales Obst ist exakt dann reif, wenn wir Menschen genau diese Nährstoffe brauchen.

Glaubst du nicht? Lass mich dir ein Beispiel geben: Im Sommer braucht dein Körper viel Wasser. Zu dieser Jahreszeit wächst und reift vor allem wässriges Obst und Gemüse, wie Gurken oder Melonen.

Noch nicht überzeugt? Ok, hier noch ein Beispiel: Im Frühling sind Salate und Blattgemüse reif, da sie uns helfen alles aus unserem Körper zu schwemmen, was sich über den Winter angesammelt hat. Ganz schön clever diese Natur. 😊

Was solltest du also je nach Saison zu Hause haben? Einen tollen Saisonkalender gibt es z.B. von Greenpeace.

In der folgenden Tabelle findest du alle wichtigen Vitamine, Fettsäuren und Mineralstoffe, in welchem Obst oder Gemüse diese zu finden sind, und wieso sie für dich und deine Gesundheit wichtig sind:

Was?Wofür?Warum?
Grünes Gemüse, Paprika, Hagebutten, Kartoffeln, Kiwis, Kohl, Mangos, schwarze Johannisbeeren, Steckrüben, Tomaten, ZitrusfrüchteVitamin CVitamin C …

· …ist an vielen Stoffwechselprozessen beteiligt.

· …ist wichtig für das Immunsystem.

· …ist für festes Bindegewebe und gesundes Zahnfleisch zuständig.

· …ist antioxidativ (schützt die Zellen).

· … ist für die Aufnahme von Eisen während der Verdauung zuständig.
Kichererbsen, Bohnen, Linsen, VollkornprodukteVitamin B1Vitamin B1…

·  …ist an der Funktion des Nervensystems beteiligt.

· …ist an der Gewinnung von Energie aus Nahrung beteiligt.
Kohl, Brokkoli, VollkornprodukteVitamin B2Vitamin B2…

·  …ist an Prozessen zur Vermeidung von Bluthochdruck und Schlaganfällen beteiligt.

· …hilft beim Umwandeln von Nahrung in Energie.

· …ist wichtig für das Nervensystem.
Tomaten, Trockenobst, Kiwi, Karotten, Sellerie, Fenchel, MaisKaliumKalium…

· …kann dabei helfen Schlaganfälle und Bluthochdruck zu vermeiden.

· …sorgt für ein stabiles Herz-Kreislauf-System.

· …ist am Zellschutz beteiligt.
Spinat, Erbsen, Bohnen, LinsenEisenEisen…

·  …sollte in Kombination mit Vitamin C gegessen werden.

·  …ist für den Sauerstofftransport im Blut zuständig.

· …hilft bei einem gesunden Immunsystem.
Grünes Blattgemüse, Avocado, Brokkoli, ChinakohlVitamin KVitamin K…

·  …ist wichtig für die Blutgerinnung.

· …stärkt den Knochenaufbau.
Bananen, Haselnüsse, Vollkorngetreide, rote Paprika, WalnüsseVitamin B6Vitamin B6…

· …hilft beim Eiweißstoffwechsel.

· …ist am Aminosäure- und Kohlenhydratstoffwechsel beteiligt.
Nüsse, Brokkoli, Hülsenfrüchte, KartoffelnMagnesiumMagnesium…

·  …ist für gesunde Muskeln wichtig.

· …unterstützt die Verwertung von Kalzium.
Karotte, Aprikose, KürbisVitamin AVitamin A…

· …sorgt für starke Haare und Nägel.

·  …ist an der Seh-Qualität beteiligt.

· …fördert einen guten Schlaf.
Rosenkohl, Spinat, Rapsöl, Nüsse, Algen, LeinsamenOmega 3Omega 3…

·  …trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut bei.

·  …hilft bei der Qualität der Sehkraft.

·  …ist an der Gesundheit des Gehirns beteiligt.
Quellen: Die interaktive Gemüsetabelle – welches Gemüse hat die höchsten Nährwerte?, 2019 und Vegan Leben – Alle Infos zu veganem Leben, Einkaufen, Essen und Nährstoffen, o.D.

In dieser Tabelle fehlen Vitamin B12 und Vitamin D, da es für Veganer und Personen, die tierische Produkte essen, immer schwieriger wird, diese Vitamine zu sich zu nehmen. Gegorene Lebensmittel wie Sauerkraut oder Kimchi enthalten zwar B12, nach jetzigem Stand ist es aber nicht möglich, den eigenen Bedarf komplett durch eine pflanzliche Ernährung abzudecken.

Aber! Dieses Problem haben mittlerweile auch Personen, die tierische Produkte wie Fleisch, Fisch, Eier oder Milchprodukte essen. Denn auch Tiere nehmen das B12 durch ihre Nahrung auf und da diese immer steriler wird (durch Pestizide & Co.), ist das enthaltene B12 auch immer geringer.

Vitamin B12 sollte grundsätzlich durch Nahrungsergänzungsmittel ergänzt werden, um eine ausreichende Versorgung zu gewährleisten. Ein gutes Vitamin B12 Supplement sollte in deinen veganen Basics also nicht fehlen. (Quelle: Vitamin-B12-Mangel: Symptome erkennen und bei vegan-vegetarischer Ernährung vorbeugen. 2018)

Es gibt ganz wenige Lebensmittel, die einen Vitamin-DGehalt haben, zum Beispiel Pilze. Es heißt, schon 15 Minuten Sonne am Tag füllen deinen Vitamin-D-Speicher. Dennoch ist es auch in diesem Fall ratsam auf ein Nahrungsergänzungsmittel-Produkt zurückzugreifen. Vor allem in unseren Breitengraden können wir nicht ausreichend „Sonne tanken“, um unseren Vitamin-D-Speicher aufzufüllen. (Preuk, M. 2018)

Ebene 3 – Kohlenhydrate

Kohlenhydrate in der veganen Ernährungspyramide

In der Ebene 2 tauchten bereits Produkte aus Getreide auf, denn sie enthalten Vitamine und Mineralstoffe.

Bei Kohlenhydraten solltest du immer auf Vollkorn oder vollwertige Kohlenhydrate aus Gemüse (Kartoffeln, Kürbis, etc.) setzen. Diese haben wesentlich mehr Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe, als Produkte aus Weißmehl. Vor allem die enthaltenen Ballaststoffe unterstützen eine gesunde Verdauung und können sich positiv auf den Blutzuckerspiegel und die Blutfettwerte auswirken.

Welche veganen Basics solltest du essen, um gesunde Kohlenhydrate aufzunehmen?

Neben Nudeln, Brot oder Reis aus Vollkorn kannst du auch Getreideflocken (Hafer, Amaranth oder Buchweizen), Kartoffeln, Kürbis, Linsen, Bohnen oder Mais auf deinen Speiseplan setzen.

Tipp: Ein selbstgemachtes Müsli am Morgen, mit Haferflocken, Buchweizen, Nüssen und Obst enthält bereits viele wichtige Bestandteile der veganen Ernährungspyramide. Und es schmeckt verdammt lecker!

Ebene 4 – Eiweiß / Proteine

Proteine in der veganen Ernährungspyramide

Woher bekommen Veganer ihre Proteine?“ Das ist wohl eine der meist gestellten und bei langjährigen Veganern besonders beliebten Fragen.

Vor einem Mangel an Proteinen musst du bei einer ausgewogenen pflanzlichen Ernährung aber wirklich keine Angst haben, denn sie sind in unzähligen Nahrungsmitteln enthalten.

Produkte aus Getreide, Amaranth, Quinoa, Sojaprodukte, Nüsse, Kartoffeln oder Hülsenfrüchte sind ausgezeichnete Protein-Lieferanten und daher essentielle vegane Basics.

Ein Chili sin Carne mit verschiedenen Bohnen, Linsen und Kartoffeln ist beispielsweise eine ideale Protein-Bombe und steht dem „con Carne“ geschmacklich in nichts nach. Hier geht es zu einem unserer Lieblingsrezepte: Chili con Tofu von eat-this.org.

Tipp: Wenn du bei Bohnen zu Bauchschmerzen neigst, versuch es doch mal diese mit Kümmel, Fenchel oder Anis zu kombinieren. Diese Gewürze helfen dir dabei, Hülsenfrüchte einfacher zu verdauen. Außerdem ist es wichtig Hülsenfrüchte aus der Dose super gründlich abzuwaschen, das nimmt bereits die halbe Pupskraft weg.

Das sind unsere Top 5 vegane Protein-Quellen für dich:

Sojabohnen24 g Protein je 100 g
Linsen23 g Protein je 100 g
Mandeln21 g Protein je 100 g
Kichererbsen19 g Protein je 100 g
Haferflocken13 g Protein je 100 g
Quelle: Felchner, C. 2016

Ebene 5 – Fette & Öle

Fette & Öle in der veganen Ernährungspyramide

Öle und Fette haben verschiedene wichtige Funktionen in unseren Körpern. Sie versorgen uns mit Fettsäuren, transportieren fettlösliche Vitamine, sie sind Geschmacksträger und ermöglichen eine oftmals eine bessere Nährstoffaufnahme, wenn sie in Kombination mit anderen Lebensmitteln aufgenommen werden.

Vor allem Nüsse und Samen sind ideale Fettlieferanten und sollten daher ein fester Bestandteil deiner veganen Basics werden und immer verfügbar sein.

Zusätzlich solltest du Öle, beispielsweise aus Sesam, Sonnenblumenkernen, Oliven oder Leinsamen, zum Kochen verwenden, damit integrierst du automatisch die Aufnahme von Fettsäuren in deine Ernährung.

Info: Der Unterschied zwischen Öl und Fett liegt am Aggregatzustand. Während Öle bei Zimmertemperatur einen flüssigen Zustand aufweisen, sind Fette (halb-)fest, wie beispielsweise Margarine, Butter oder Kokosfett.

Unsere Top Quellen für Fette & Öle:

Walnüsse71 Gramm / 100 Gramm
Leinsamen36 Gramm / 100 Gramm
Avocado15 Gramm / 100 Gramm
Olivenöl100 Gramm / 100 Gramm
Rapsöl100 Gramm / 100 Gramm
Sonnenblumenöl100 Gramm / 100 Gramm
Quellen: (Ettischer, A. 2018), (Tessel, K. & Greten, H. 2019), (Jöcker, A. 2019)

Ebene 6 – Genussmittel

Genussmittel in der veganen Ernährungspyramide

Zu guter Letzt finden sich auch in der pflanzlichen Ernährung besagte Genussmittel wie Zucker, Kaffee oder Alkohol. Du benötigst diese Kategorie nicht um deinen Tagesbedarf an Nährstoffen zu erreichen.

Aber auch wenn Genussmittel kein essentieller Bestandteil deiner veganen Basics und einer vollwertigen gesunden Ernährung sind, sind sie dennoch Bestandteil jeder Ernährungspyramide. Außerdem: Auch als Veganer musst du auf Genuss nicht verzichten! In Maßen Schokolade, Kaffee oder mal ein Gläschen Wein genießen zu können, gehört auch zu einem veganen Leben dazu.

Es gibt bereits viele vegane Naschereien, was es leider eher schwerer als einfacher macht sich gesund vollwertig vegan zu ernähren. Die Auswahl ist tatsächlich sehr groß – und leider oftmals köstlich!

Kaffee ist normalerweise ein rein pflanzliches Produkt, jedoch ist es mit Alkohol nicht so einfach.

Das große Problem bei der Herstellung von Alkohol ist die Verwendung von Stoffen wie Gelatine oder Hühnereiweiß, mit deren Hilfe die Produkte geklärt werden. Es ist daher wichtig, dass du auf dem Flaschen-Etikett den Hinweis „vegan“ findest das dir anzeigt, ob der Wein tatsächlich ohne solche tierischen Hilfsmittel hergestellt wurde.

Die folgenden Tabellen geben dir eine gute Übersicht, bei welchen Genussmitteln du vorsichtig sein musst und welche du ohne Bedenken verzehren kannst:

Alkoholische Getränke

Wein und SektWein und Sekt werden bekanntlich aus Trauben hergestellt. Viele gehen daher davon aus, dass diese Produkte auch vegan sind. Während der Herstellung werden aber häufig tierische Hilfsmittel verwendet. So z.B. Hühner-Eiweiß oder Gelatine, um Wein oder Sekt zu klären. Du solltest also immer darauf achten, dass Wein oder der Sekt ausdrücklich mit dem Hinweis „vegan“ gekennzeichnet ist.

Nährstoffe: Wein und Sekt enthält in sehr geringen Mengen Vitamine, Aminosäuren und Spurenelemente. Jedoch solltest du Wein niemals als Lieferant für deinen Nährstoffbedarf sehen! Durch den enthaltenen Alkohol fügst du deinem Körper mehr Schaden als nutzen zu.
SpirituosenDie meisten destillierten Spirituosen, wie Gin, Wodka oder Whiskey, werden ohne tierische Produkte hergestellt. Auch bei Spirituosen kannst du auf Nummer Sicher gehen und auf das Vegan-Label achten.
BierNach deutschem Reinheitsgebot ist Bier, welches in Deutschland gebraut wurde immer vegan. Das gilt nicht für importierte Biere, denn diese werden häufig mit Gelatine geklärt oder mit Honig gesüßt.

Nährstoffe: Bier enthält einige Mineralstoffe, wie beispielsweise Magnesium, Kalium und Eisen. Außerdem sind vor allem B-Vitamine darin zu finden. Trotzdem solltest du Bier nicht als Nährstoff-Quelle in deinen Tagesbedarf einplanen! 
Übrigens enthält alkoholfreies Bier häufig Vitamin B12. Das wird in der Regel sogar hinten bei den Nährwerten mit angegeben.
Quellen: Die interaktive Gemüsetabelle – welches Gemüse hat die höchsten Nährwerte?, 2019 und Vegan Leben – Alle Infos zu veganem Leben, Einkaufen, Essen und Nährstoffen, o.D.

Süßigkeiten & Naschereien

Für Süßigkeiten und Naschereien gilt dasselbe wie für alkoholische Getränke. Sie können vereinzelt gute Nährstoffe aufweisen, sind aber durch den enthaltenen ungesunden Zucker trotzdem Genussmittel und nicht für eine ausgewogenen Ernährung zuständig:

Zucker, Kekse, Kuchen, Gummi-SüßigkeitenZucker, Stärke und Ballaststoffe bilden die Gruppe der Kohlenhydrate. Diese braucht unser Gehirn neben den Fetten, um zu funktionieren und alle körperlichen Aktivitäten zu steuern. Unser Körper braucht also Zucker, aber Einfach-Zucker, wie Würfelzucker, Keksen oder Gummi-Süßigkeiten führt nur zu einem schnellen Blutzuckeranstieg, der nach einem ebenso schnellen Abstieg zu Heißhunger führt.

Zucker ist per se vegan, jedoch muss vor allem bei Dessert-Produkten auf die Inhaltsstoffe geachtet werden.
SchokoladeSchokolade kann gesunde Bestandteile haben, denn Kakao enthält Flavonoide. Das sind Pflanzenstoffe die für Herz und Kreislauf als förderlich gelten, da sie beispielsweise den Blutdruck senken sollen. Außerdem enthält Schokolade mit einem hohen Kakao-Anteil Kalium, Zink, Magnesium, Eisen, Vitamine B1, B2, B3, B6 und C.

Dunkle Schokolade ist häufig vegan. Aber auch manche dunkle Schokolade mit hohem Kakaoanteil kann Milch enthalten. Es gibt aber auch immer mehr Hersteller veganer Schokolade mit vielen verschiedenen Sorten von heller bis ganz dunkler Schokolade. Die Auswahl an (genießbaren!) Alternativen ist groß geworden.
Quellen: Die interaktive Gemüsetabelle – welches Gemüse hat die höchsten Nährwerte?, 2019 und Vegan Leben – Alle Infos zu veganem Leben, Einkaufen, Essen und Nährstoffen, o.D.

Fazit

Ich hoffe dieser Artikel hat dir gezeigt, dass du dich anhand der veganen Ernährungspyramide vollwertig-pflanzlich und gesund ernähren kannst.

Die Aussagen, dass Veganer nicht genug Nährstoffe zu sich nehmen können wir nicht so pauschal unterschreiben. Sowohl Veganer als auch Nicht-Veganer können sich ungesund ernähren. Wichtig ist bei jeder Ernährungsform sich ausgewogen, abwechslungsreich und vollwertig zu ernähren.

Eine gesunde Ernährung sollte immer informiert und geplant sein. Mit diesem Beitrag hast du dir ein erstes Wissen angeeignet, um zu verstehen, welche Quellen es für relevante Nährstoffe gibt.

Falls du jetzt voller Tatendrang bist, und deine Küche mit veganen Grundnahrungsmitteln füllen willst, dann schau mal hier:

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Und falls du dich fragst, wieso manche Menschen sich überhaupt vegan ernähren, dann könnten „Die 5 besten Dokumentationen über vegane Ernährung – Für Sportler, für Umweltaktivisten, für Tierliebhaber“ interessant für dich sein.

FAQs zu veganen Basics

Alle wichtigen Fragen rund um das Thema vegane Ernährung, bzw. die vegane Ernährungspyramide findest du in unseren FAQs:

Was bedeutet eine „vollwertig pflanzliche Ernährung“?

Eine vollwertig pflanzliche Ernährung ist eine vegane Ernährung, die gut geplant, informiert und ausgewogen ist. Es bedeutet, dass du genau weißt, welche Nährstoffe dein Körper braucht und woher du sie in welchen Mengen bekommen kannst. Für eine vollwertig pflanzliche Ernährung bietet es sich an die vegane Ernährungspyramide zu verstehen und deine Ernährung darauf aufzubauen.

Warum ist vegan nicht gleichzeitig gesund?

Eine vegane Ernährung bedeutet, dass du auf tierische Produkte verzichtest. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass du dich gesund ernährst, denn auch Pommes und Oreo-Kekse sind vegan, aber auf täglicher Basis nicht gesund. Dein Ziel sollte also eine vegane und gleichzeitig pflanzlich vollwertige Ernährung mit allen relevanten Nährstoffen sein.

Welche Nährstoffe fehlen in der veganen Ernährung?

Wenn du dich vegan ernährst, kannst du grundsätzlich alle Nährstoffe aufnehmen, genau wie es ein Nicht-Veganer kann. Gemüse, Hülsenfrüchte und Obst bieten eine große Nährstoff-Vielfalt, die du gezielt in deine Mahlzeiten einbinden kannst. Vitamin B12 und Vitamin D sind für Veganer aber auch für Personen, die tierische Produkte essen, immer schwieriger in der Nahrung zu finden. Nach derzeitigem Stand der Wissenschaft ist es nicht möglich, den eigene Bedarf an Vitamin B12 komplett durch eine pflanzliche Ernährung abzudecken. Jedoch kann B12 ganz einfach durch Kapseln oder Tropfen ergänzt werden.

Quellen

1) Die interaktive Gemüsetabelle – welches Gemüse hat die höchsten Nährwerte? (2019, 9. Juli). aok-erleben.de. https://aok-erleben.de/interaktive-gemuesetabelle/

2) E.V., P. S. D. (o. D.). Vegan Leben – Alle Infos zu veganem Leben, Einkaufen, Essen und Nährstoffen. petazwei.de. Abgerufen am 20. Dezember 2020, von https://www.petazwei.de/vegan-leben

3) Weitere Publikationen aus der Wissenschaft. (o. D.). DGE. Abgerufen am 20. Dezember 2020, von https://www.dge.de/wissenschaft/weitere-publikationen/

4) https://www.codecheck.info/

5) Ettischer, A. (2018, 19. Oktober). Sind Nüsse gesund oder machen sie dick? Aok.de. Abgerufen am 04.Dezember 2020, von https://www.aok.de/bw-gesundnah/ernaehrung-und-rezepte/nuesse-naehrwerte

6) Tessel, K. & Greten, H. (2019, 21. Mai). 10 Gründe: Darum sind Leinsamen gesund. EatSmarter.de. Abgerufen am 04.Dezember 2020, von https://eatsmarter.de/ernaehrung/wie-gesund-ist/leinsamen-kalorien-und-naehrwerte

7) Jöcker, A. (2019, 21. Mai). Wissenschaftlich bewiesen: Darum ist Olivenöl gesund. Abgerufen am 04.Dezember 2020, von EatSmarter.de. https://eatsmarter.de/ernaehrung/wie-gesund-ist/olivenoel-kalorien-und-naehrwerte

8) Felchner, C. (2016, 8. September). Eiweißhaltige Lebensmittel. netdoktor.de. Abgerufen am 17.November 2020, von https://www.netdoktor.de/ernaehrung/eiweiss/eiweisshaltige-lebensmittel/

9) Preuk, M. (2018, 8. März). Lebenswichtige Substanz Gefährlicher Trugschluss: Darum sollten Sie Vitamin D das ganze Jahr einnehmen. Focus.de. Abgerufen am 19.Dezember 2020, von https://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/gesundessen/vitamin-d-unterversorgung-warum-viele-das-sonnenvitamin-einnehmen-sollten-auch-im-sommer_id_6800609.html

10) Vitamin-B12-Mangel: Symptome erkennen und bei vegan-vegetarischer Ernährung vorbeugen. (2018, 10. Februar). Proveg International. Abgerufen am 18.Dezember 2020, von https://proveg.com/de/ernaehrung/naehrstoffe/vitamin-b12-mangel-vorbeugen/

11) Leitner, C. (2020, 3. Juli). Die richtige Trinkmenge. Apotheken Umschau. Abgerufen am 14.Dezember 2020, von https://www.apotheken-umschau.de/Ernaehrung/Die-richtige-Trinkmenge-191765.html

Anny

Von Anny

Halloooo – schön, dass du wissen willst wer diesen Beitrag geschrieben hat. Das bin ich, Anny. Ich bin 29 und liebe es mich mit den Themen gesunde & vegane Ernährung, Nachhaltigkeit, dem eigenen Körper, Spiritualität und einem bewussteren Leben zu beschäftigen. Ich bin Yoga-Lehrerin und ausgebildet in Reiki und Hypnose. Keine Sorge, ich würde mich als rational-spirituell beschreiben, da ich versuche immer eine nachvollziehbare Erklärung und eine praktikable Lösung zu finden - kein Hokuspokus.
Ich finde es spannend über Funktionalität von Körper und Geist zu lernen und noch viel mehr meine Wow-Erlebnisse zu teilen! Es ist kein Blabla, dass Wissen Macht ist, denn genau so ist es. Ich teile mein Wissen unglaublich gerne und bin mir sicher, dass Achtsamkeit, ein gesunder Körper und der Nachhaltige Umgang mit deinen eigenen Ressourcen, aber auch mit denen in unserer Welt, wissenswert und machtvoll sind.
Es freut mich, wenn meine Wow-Momente bei dir zu einem Aha-Moment werden! 🙂
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