Lange, lange, lange habe ich verschiedene Milchalternativen getestet. Cashews, Mandeln, Walnüsse, Macadamia, Hafer, Soja, Reis, Kokos – alles in verschiedener Kombi und von verschiedenen Herstellern. 

Uff! Ja, das war anstrengend, kostspielig und hat vor allem auch jede Menge Geld gekostet. Vom Verpackungsmüll wollen wir erst gar nicht sprechen.

Zum Glück habe ich endlich meinen Heiligen Gral unter den Milchalternativen gefunden: Hafermilch!

Hafermilch schmeckt zu allem: Im Müsli, im Smoothie, zu Keksen, im Kuchen. Fein, fein, fein. Und das tolle ist: Nichts ist einfach und günstiger als Hafermilch selbst herzustellen!

Alles was du dazu brauchst ist Folgendes:

  • 1 großes Glas bzw. Glasflaschen
  • Mixer
  • Passiertuch (ein sehr feines Sieb oder ein Nussmilchbeutel geht auch)
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Vanille (Extrakt oder gemahlen)
  • Süßung deiner Wahl (z.B. Datteln oder Ahornsirup), und – selbstverfreilich – Haferflocken! 

Das „Rezept“, das eigentlich kein richtiges Rezept ist, lautet wie folgt: 

Das Behältnis deiner Wahl zur Hälfte mit Haferflocken, zur anderen Hälfte mit Wasser füllen. Am besten über Nacht, mindestens aber 15 Minuten stehen lassen.

Hafer gemischt mit Wasser im Glas zum einweichen

Danach alles in den Mixer schmeißen, oder in eine Schüssel in der du deinen Zauberstab verwenden kannst.

Eine Prise Salz hinzufügen (was z.B. zwischen deine Finger passt, bzw. ich mache gerne ein kleines Salzhäufchen in meine Handfläche und dosiere nach Bedarf.

Vanille dazu. Ich verwende immer einen Teelöffel Vanilleextrakt auf ein 1l Gefäß. Oder so lange Vanille mahlen bis du ausreichend viele Flocken auf der Oberfläche hast. Ganz nach Lust und Laune.

Wenn du Vanille nicht magst, kann ich das zwar nicht verstehen, aber du kannst sie natürlich auch weglassen.

Süßung nach Wahl hinzufügen: Entweder Datteln (ich habe für ein 1l Behältnis 3 Datteln verwendet) oder z.B. einen Teelöffel Ahornsirup. Dattelsirup geht auch, oder Agavendicksaft. Zucker ist ungesund. 😉

Danach alles gut durchmixen. Die Mixtur danach durch das Passiertuch sieben, pressen oder melken. Je nachdem welche Technik dir am meisten Spaß macht. Dieser Arbeitsschritt macht bei mir immer eine riesen Sauerei – ich find’s trotzdem spaßig.

Passiertuch für Hafermilch
Das Passiertuch haben wir von Naturtasche.de (unbezahlte Werbung)

Sobald alles „passiert“ ist, hast du einen eher dickflüssigen, cremigen Mix übrig. Diesen kannst du jetzt z.B. aufteilen und mit Wasser auffüllen, solange bis du deine gewünschte Konsistenz hast. Du kannst auch verschiedene Konsistenzen in verschiedene Behältnisse füllen.

Das ist das tolle an diesem Rezept. Du kannst mit einem Rezept unterschiedliche Vorlieben befriedigen! Alles ist ein bisschen Freestyle, aber du kannst auch gar nichts falsch machen.

Leg einfach mal los und teste das „Rezept“ aus! Sende uns deine Variationen gerne auf instagram oder verlinke uns unter @fairlis.de.

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