Zero Waste Starter Kit mit Baumwollbeuteln, Edelstahltrinkhalmen, Edelstahlbecher und Spork

Wenn dich dein Weg zu diesem Beitrag geführt hat, bist du vermutlich (oder hoffentlich) interessiert daran, dein Leben müllfreier zu gestalten bzw. einfach weniger Müll zu produzieren. Häufig ist dann aber der erste Schritt der Schwierigste, denn es stellt sich die Frage: Wo fängst du um Himmels willen damit an?

Hilfreich sind hier die „5 R’s“ des Müllmanagements:

  • „Refuse“ – lehne ab, was du nicht brauchst
  • „Reduce“ – reduziere, was du brauchst
  • „Reuse“ – verwende das was du hast wieder
  • „Recycle“ – recycle was du nicht ablehnen, reduzieren oder wiederverwenden kannst
  • „Rot“ – kompostiere was geht, und gebe es der Natur zurück

Beim Thema „Zero Waste“ sind meiner Meinung nach die wichtigsten Punkte „Refuse“, also von vornherein Müll ablehnen, den du nicht zwingend produzieren musst, und „Reduce”, also deine Müllproduktion drastisch zu reduzieren.

Welchen Müll du direkt reduzieren kannst, und wie du danach trotzdem noch easy und sogar viel eleganter und preiswerter durchs Alltagsleben kommst, zeigen wir dir hier in unseren 10 „Zero Waste“ Anfängertipps.

Wiederverwendbare Einkaufstaschen statt Plastiktüten

Ob Stoffbeutel, Reisenthel Tasche, Rucksack oder Netztasche – mittlerweile beobachte ich im Supermarkt immer mehr Menschen mit ihren eigenen Einkaufstaschen. Das macht mich super happy, denn es ist der offensichtlichste und meiner Meinung nach auch einfachste Weg den Verbrauch von Plastikmüll zu minimieren. Ich habe über die Jahre bereits einige Stofftaschen angesammelt – ob gekauft, geschenkt oder selbst gemacht. Wenn du kreativ bist und die Fähigkeiten hast, kannst du dir aus Stoffresten selbst eine Tasche zusammennähen. Das ist sogar noch nachhaltiger als eine Neue zu kaufen.

Wiederverwendbare Obst- und Gemüsebeutel statt Plastikverpackungen

Viel weniger offensichtlich wie die großen Plastiktüten an den Supermarktkassen, sind die kleinen dünnen Plastiktütchen am Obst- und Gemüseregal. Neben dem vielen Obst und Gemüse, welches direkt in Plastik gehüllt ist, greifen die meisten Menschen bei loser Ware beherzt zu den kleinen Plastikbeuteln und tüten ihre drei Champignons, vier Tomaten und den Kopfsalat jeweils in eine Einzeltüte. Ich habe natürlich Verständnis dafür, dass man seine Lebensmittel nicht einfach ungeschützt auf das Kassenband legen will. Zum Glück gibt es hierfür super praktische und umweltfreundliche Alternativen: wiederverwendbare Obst- und Gemüsebeutel. Diese gibt es aus Synthetikstoffen, aber auch aus Baumwolle, Leinen & Co.

Ich persönlich liebe meine Bio-Baumwollbeutel von ecocasa. Sie haben einen netzartigen Stoff, durch den die Kassierer/innen super erkennen können, was sich in der Tasche befindet. Super leicht und schön, aber leider nicht durchsichtig sind die Beutel von naturtasche, die wir auch gerne und oft verwenden. Wir haben immer ein paar Beutel in unseren Taschen oder im Auto – so sind sie jederzeit einsatzbereit. Falls wir mal keine Baumwollbeutel griffbereit haben, nehmen wir unsere Lebensmittel aber tatsächlich so mit. Plastiktüten sind immer absolut vermeidbar.

Baumwollbeutel ecocasa naturtasche

Wiederverwendbare Kaffeebecher statt to go-Becher

In 2015 wurden alleine in Deutschland stündlich 320.000 Coffee to go-Becher verbraucht. Pro Jahr sind das fast drei Milliarden Einwegbecher, die nach zehn bis fünfzehn Minuten Verwendung bestenfalls im Mülleimer, schlimmstenfalls auf der Straße landen. Und Vorsicht: Was wie ein Pappbecher aussieht, ist Innen immer mit Kunststoff beschichtet. Es reicht also nicht, einfach auf den Deckel zu verzichten. Lieber einen wiederverwendbaren Kaffeebecher besorgen, oder am besten direkt zwei. So gibt es keine Ausreden, wenn der eine noch nicht gespült ist.
Falk schwört auf seine Becher von Contigo. Ich verwende meinen uralten Starbucks Tumbler, den ich seit der Schulzeit besitze. Super schön sind auch die KeepCups oder Becher.

Lange Zeit hatten wir auch Bambusbecher in Gebrauch, da sie immer wieder als eine nachhaltige und ökologische Alternative zu Papier- und Einwegplastikbechern beworben werden. Leider sind Bambusbecher so rein gar nicht ökologisch (bis auf den Fakt, dass man sie mehrfach wiederverwenden kann), und zudem auch noch gesundheitsschädlich. Mehr dazu kannst du in unserem Beitrag „Bambus Becher aus giftigem Plastik? – Hersteller beantworten unsere Fragen“ nachlesen.

Für zu Hause gibt es übrigens auch eine fantastische Möglichkeit, Kaffee müllfrei zuzubereiten.

Edelstahl- oder Glastrinkhalm statt Plastiktrinkhalm

Für den Hausgebrauch kaufe ich schon lange keine Plastik Strohhalme mehr, sondern verwende Strohhalme aus Edelstahl. Ich habe sie einfach in verschiedenen Größen bei amazon bestellt. Ein paar dünne für normale Getränke, und extra dicke für Smoothies und Shakes. Wenn du kein Edelstahl magst, kannst du auf super schicke Glasstrohhalme umsteigen. Für Parties und Co. gibt es mittlerweile auch tolle Alternativen zum Plastikstrohhalm, und zwar aus Papier oder eben tatsächlich aus Stroh.
Neulich habe ich sogar jemanden gesehen, der eine Maccheroni als Trinkhalm verwendet hat.

Was sich zuhause super leicht vermeiden lässt, ist unterwegs zugegebenermaßen doch etwas komplizierter. In Restaurants oder Cocktailbars musst du den Kellner bereits bei der Bestellung bitten, dass kein Plastikstrohhalm in dein Getränk soll. Du kannst das Getränk dann entweder ohne Strohhalm trinken, was überraschenderweise auch funktioniert, oder wenn du trotzdem noch das gewisse Cocktail-mit-Strohhalm-Feeling haben willst, kannst du einfach deinen eigenen mitbringen. Ja ich gebe zu, das kostet schon ein wenig Überwindung, aber wie du bestimmt bereits weißt, sind Plastik Trinkhalme einfach richtig miese kleine Verbrecher die unsere Weltmeere und die darin lebenden Tiere belasten und verletzen. Wenn du dir das vor Augen führst, schmerzt die kleine Frage an den Kellner dann doch nicht mehr so sehr.

Wiederverwendbares Besteck statt Plastikbesteck

Ein to go-Dilemma im Restaurant ist neben den Plastikschalen und Tütchen immer auch das Plastikbesteck. Zum Glück gibt es mittlerweile richtig cooles und praktisches wiederverwendbares to go- und on the go-Besteck. Wir persönlich nutzen die Bambus-Spork, eine Kombi aus Gabel und Löffel (Spoon und Fork – Spork). Es gibt aber auch tolle und leichte Bestecksets aus Edelstahl. Du findest clevere Besteck Kombis nicht nur im Internet, sondern meistens auch in jedem gut sortierten Outdoor-Geschäft.

Glas- oder Edelstahlflaschen statt Plastikflaschen

Durchschnittlich verbraucht jeder Deutsche ca. 192 Einweg-Plastikflaschen pro Jahr. Das summiert sich zu jährlich 16 Milliarden Einweg-Plastikflaschen in Deutschland. Pro Tag sind das 43 Millionen Stück. Lies dir bitte die letzten drei Sätze nochmal durch und lass dir mal diese Zahlen auf der Zunge zergehen. Getränke in Plastikflaschen zu kaufen hat nicht nur aus umwelttechnischer Sicht Nachteile, es ist zudem auch noch ziemlich ungesund. In Plastikflaschen haben Forscher der Universität Frankfurt unter anderem hormonähnliche Stoffe wie z.B. Östrogen nachgewiesen. Und dass Plastikflaschen Weichmacher wie BPA enthalten, die auf das Wasser übergehen, ist dir sicherlich bereits bekannt.

Gesünder und umweltfreundlicher ist also der Umstieg auf Glasflaschen. Wenn du keine Lust auf Kistenschleppen hast, ist eventuell ein SodaStream (oder ähnliches) interessant für dich. Da in Deutschland die Wasserqualität von Leitungswasser so gut ist, haben wir den Luxus unser Wasser einfach aus der Leitung zu trinken. Für unterwegs kannst du dir zuhause abgefülltes Wasser in einer Edelstahlflasche, wie z.B. die von KleanKanteen, mitnehmen. Wenn du mehr auf Glasflaschen stehst, kannst du z.B. eine alte Glasflasche upcyclen und mit einem entsprechenden Schutz transportieren. Es gibt z.B. für die großen TrueFruits Glasflaschen auf daWanda selbstgemachte Hüllen, die vor Glasbruch schützen sollen. Ich persönlich verwende neben meiner KleanKanteen Flasche meine alte Emil-Flasche aus der Grundschule, die aber leider als Isolierung und Schutz unter anderem eine Styroporhülle hat. Styropor ist ebenfalls ein Umweltsünder und sollte eigentlich vermieden werden – Upcycling ist aber in der Regel besser als ein Neukauf.

Im Restaurant essen statt Essen to go

Hast du mal keine Lust selbst zu kochen, greifst du vermutlich auch zum praktischen Lieferservice. Eine müllfreie Alternative, die in der Regel auch noch viel geselliger ist: Essen nicht „to go“ mitnehmen, sondern im Restaurant essen. So vermeidest du die oben erwähnten Styroporschalen, Plastik Gabeln und -Messer und die Plastiktüten. Lass dir deine Reste in selbst mitgebrachte Schüsseln einpacken, um Lebensmittelverschwendung zu vermeiden.

Soja- oder Bienenwachstücher statt Alu- oder Frischhaltefolie

Deine Lebensmittel kannst du auch anders frischhalten z.B. mit Soja- oder Bienenwachstüchern, in Glascontainern oder der guten alten Tupperschüssel (zwar aus Plastik, aber lebenslang verwendbar). Einfrieren geht mit etwas Vorsicht ebenfalls in Tupper oder Glas. Außerdem gibt es wiederverwendbare Gefrierbeutel.

Plastikfreie Kosmetik- und Pflegeprodukte im Bad

Wattestäbchen, Zahnseide, Rasierer, Shampoo und Duschlotion, Zahnbürste, Zahnpasta, Gesichtscremes, Wattepads usw. – im Bad besteht quasi alles aus Plastik oder produziert täglich Müll. Zu jedem dieser Produkte gibt es glücklicherweise Zero Waste Alternativen. Wenn du nicht direkt auf DIY-Pflegeprodukte umsteigen willst, kannst du trotzdem mit kleinen Dingen anfangen: Wattestäbchen ohne Plastikstäbchen kaufen, Wattepads durch wiederverwendbare Abschminkpads und deinen Plastikrasierer nach der letzten Klinge durch einen Metallrasierer ersetzen. Recycling-Klopapier oder noch besser Klopapier ohne Plastikverpackung kaufen, wie z.B. das von Smooth Panda.

Digital- statt Printmedien

Papier ist zwar gut zu Recyclen, kostet aber in der Produktion und im Recyclingprozess viele Umweltressourcen. Heutzutage ist fast jede Tageszeitung, Zeitschrift und jedes Buch auch in einer digitalen Version erhältlich. Zeitungs- und Zeitschriften-Abos also auf die Online-Version umstellen, Bücher aufs Kindle packen, und Werbeflyer durch ein „bitte keine Werbung“-Aufkleber auf dem Briefkasten vermeiden. Wenn du wie ich ein Fan des Bücher-in-der-Hand-Haltens bist, dann möchte ich dir dieses Feeling auch nicht nehmen. Einfach die anderen genannten Punkte beachten, und auf diese Weise schon jede Menge Papier sparen. Jeder Schritt ist wichtig, es muss nicht immer direkt die perfekte Vollversion der Umsetzung sein.

Bonus-Tipp für die Ladies: Eine müllfreie Periode

Einmal im Monat produzieren wir Frauen jede Menge Müll. Wie viele Tampons und Binden eine Frau im Laufe ihres Lebens verbraucht, hängt von der Stärke ihrer Periode und der Dauer ihrer fruchtbaren Lebensphase ab.
Gehen wir mal davon aus, dass frau während ihrer Periode 5 Tampons am Tag verbraucht und ihre Tage 5 Tage andauern. Bei einer monatlichen Regel macht das schon alleine 300 Tampons im Jahr. Auf eine durchschnittliche Fruchtbarkeitsdauer von 40 Jahren sind das 12.000 Tampons, die im Müll landen. Auf utopia.de wird sogar von einer Zahl von 17.000 Tampons gesprochen. Die Periode wird noch umweltbelastender, wenn zusätzlich zu Tampons auch noch Binden oder Slipeinlagen verwendet werden. Je nach Marke von Tampons und Binden geben wir Ladies in unserem Leben über 3000€ für unsere Menstruationsbewältigung aus (Kosten für Schokolade und Schmerzmittel nicht einkalkuliert).
Eine Menstruationstasse kostet zwischen 15€ und 30€ in der Anschaffung und kann bis zu 10 Jahre verwendet werden. Macht im teuersten Fall 120€. Wenn du mehr über die Vor- und Nachteile der Menstruationstasse erfahren möchtest, schau dir gerne unseren ultimativen Menstruationstassen-Ratgeber an.

Lust auf einen weiteren Motivationsschub? Durch die oben genannten Zero Waste Alternativen sparst du im Jahr ca. 45 Plastiktüten (Verbrauchszahl pro Kopf in DE in 2017), ca. 240 to go Becher (bei wochentäglich einem Kaffee to go), 192 Einweg-Plastikflaschen, ca. 160 Plastikbesteck-Sets und mindestens so viele to go-Essensbehälter und Tüten ein. Wir Mädels sparen zusätzlich noch 300 Tampons und ungefähr 180 Slipeinlagen pro Kopf und Jahr.

Wie du siehst, haben diese 10 Zero Waste Alternativen schon eine enorm positive Auswirkung auf deine Müllproduktion, somit auf die Umwelt und auf lange Sicht sogar auf deinen Geldbeutel.

Natürlich wird dich vieles am Anfang etwas Überwindung kosten, aber mit der Zeit werden die Zero Waste Alternativen einfach zu deinem normalen Alltagsprogramm gehören und du gewöhnst dich an eventuelle kritische Blicke. Ich persönlich musste bisher nie negative Erfahrungen machen. Im Gegenteil: Ich habe schon oft Situationen erlebt in denen Leute an der Kasse oder im Restaurant in positives Staunen verfallen sind, oder Freunde inspiriert wurden, und sich z.B. noch am selben Tag ebenfalls Obst- und Gemüsebeutel aus Baumwolle gekauft haben. Inspiration ist einfach ein riesen Faktor, der niemals unterschätzt werden sollte.

Bitte werfe jetzt aber nicht direkt alle Plastikprodukte weg, sondern verbrauche sie erst noch komplett, bevor du auf die Alternative umsteigst. Deine eventuell angesammelten Plastiktüten können z.B. noch einmal als Mülltüte verwendet werden, bevor sie das Zeitliche segnen.

Dein Feedback und weitere interessante Artikel zum Thema „Zero Waste“

Wir hoffen, dieser Beitrag konnte dir eine kleine Starthilfe in ein müllfreieres Leben geben. Hast du noch weitere gute Tipps? Dann lass uns einen Kommentar da oder schreib uns auf instagram unter @fairlis.de.

Weitere interessante Artikel zum Thema Zero Waste findest du in unserem „Zero Waste“ Bereich auf fairlis.de.

Lerne z.B. wie du Zero Waste Kaffee kochen kannst, oder Zero Waste Tee zubereitest.

Weitere Inspirationen zum Thema Zero Waste und Nachhaltigkeit findest du auch auf Pinterest unter @fairlis.de.

Viel Liebe,
Deine Caro

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10 Zero Waste Alternativen

6 KOMMENTARE

  1. Hey Caro,

    vielen Dank für den tollen Artikel. Ich kannte die meisten Tipps zwar schon weil ich schon eine ganze Weile dabei bin mich mit dem Thema Zwero Waste zu beschäftigen aber ich wollte dir einfach mal dafür Danken, dass du Neueinsteigern hier so eine großartige Hilfe bietest.

    Ganz Toll von dir, weiter so! 🙂

    • Hey Dennis 🙂

      Danke für deinen lieben Kommentar! Ich finde es super, dass du dich schon so lange mit dem Thema beschäftigst. Die Welt brauch mehr Menschen wie dich!
      Darf ich fragen, was deine liebste Zero Waste Alternative ist?

      Ganz liebe Grüße,
      Caro

  2. Hej Caro,
    Ich liebäugel auch mit den Obsttütenalternativen. Die sind aber schwerer als die dünnen Plastiktüten. Hast du schön Erfahrungswerte, wie viel teurer das die konkrete Ware macht, wenn sie erst bei der Kasse gewogen werden? Oder packst du dann alles aus?
    LG Alexandra

    • Hej liebe Alexandra,

      danke für deine sehr interessante Frage. Ich finde es super, dass du dich für diese Alternative interessierst! Der Punkt mit den Kosten war aber auch etwas, über das ich mir zu Beginn Gedanken gemacht hatte.

      Ich habe für mich dann unterschiedliche Lösungen entdeckt:

      Je nach Größe der Baumwolltasche ist das Gewicht recht unterschiedlich. Unsere von naturtasche wiegen z.B. zwischen 11g und 25g. Das Gewicht ist bei den Beuteln von naturtasche auch auf dem Etikett angegeben. So kann die Kassiererin das theoretisch abziehen. Das ist bei vielen Baumwolltaschen der Fall, da musst du nur beim Kauf darauf achten. Ich habe auch schon gesehen, dass Leute das Gewicht der Tasche mit Edding draufgeschrieben haben. Das geht natürlich auch. 🙂

      Nehmen wir aber an, die Kassiererin wiegt den Beutel mit und du kaufst Bananen für 1,59€ das Kilo und packst sie in den größten Beutel mit 25g. Dann zahlst du für diesen Einkauf rund 4 cent mehr.

      Falls du das nicht möchtest, und dir das Gewicht abziehen an der Kasse zu stressig oder unangenehm ist, dann kannst du es auch so machen, dass du das Obst und Gemüse auf dem Band auspackst und z.B. oben auf die Beutel legst, damit es das Band nicht berührt. Die Kassiererin kann es dann ohne Beutel wiegen und du packst alles erst danach ein.

      Ich persönlich mache das immer unterschiedlich. Je nach dem wie ich Lust habe und wie viel an der Kasse los ist, lasse ich die Sachen einfach im Beutel und zahle die paar cent mehr. Oder ich lege die Ware auf den Beutel, damit die Kassiererin es so wiegen kann.

      In manchen Supermärkten hier in der Gegend muss man auch noch selbst wiegen: In dem Fall mach ich es immer so, dass ich die Sachen ohne Beutel wiege und das Etikett dann entweder auf den Beutel klebe oder hinten auf meinen Einkaufszettel.

      Obst und Gemüse, dessen Schale nicht mitgegessen wird, transportiere ich generell ohne Beutel.

      Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen 🙂 Falls du noch weitere Fragen hast, schreib mir gerne wieder.

      Ganz liebe Grüße
      Caro

  3. Danke für die vielen Tipps!
    Eine wiederverwendbare Einkaufstasche benutze ich jetzt seit 7 Jahren und habe sie immer im Rucksack dabei, meine Trinkflasche seit 5 Jahren. Es lohnt sich echt und man gewöhnt sich schnell daran.
    Den Tipp mit den Bambusbechern für Kaffee solltet ihr besser rausnehmen: im Juli 2019 hat Stiftung Warentest eine sehr beunruhigende Recherche veröffentlicht, dass diese hohe Mengen an Giftstoffen freisetzen und in Wirklichkeit immer aus Plastik bestehen.

    • Liebe Johanna,

      danke für deinen Hinweis! Wir haben sogar einen eigenen Artikel, der sich mit dem Thema Bambusbecher auseinandersetzt. Den haben wir bereits vor den Ergebnissen der Stiftung Warentest veröffentlich.

      Unser Artikel „10 Zero Waste Alternativen“ war einer unserer ersten Artikel – damals sind wir noch davon ausgegangen, dass Bambusbecher eine ökologische Alternative sind. Leider haben wir vergessen, nach unseren neuen Erkenntnissen den Beitrag anzupassen. Das werden wir direkt nachholen.

      Hier noch der Link zu unserem Artikel über Bambusbecher, falls es dich interessiert: https://www.fairlis.de/post/bambus-becher-aus-plastik-hersteller-beantworten-unsere-fragen/

      Viele liebe Grüße und nochmal danke für dein Feedback!
      Caro

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